Können die Iserlohn Roosters im Derby gegen die Kölner Haie ihren ersten Heimsieg feiern?

Können die Roosters im Derby ihren ersten Heimsieg bejubeln? – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Es ist das erste Westderby in der noch jungen Saison für die Iserlohn Roosters, wenn sie am Donnerstagabend (19:30 Uhr) die Kölner Haie zum ewig jungen Westschlager empfangen.

Die Haie konnten im bisherigen Saisonverlauf ihren Vorschusslorbeeren durchaus gerecht werden. Nach drei Siegen am Stück zum Start, gab man ausgerechnet im Derby gegen die Düsseldorfer EG am Sonntag in einer ausverkauften Kölner Lanxess-Arena die ersten zwei Punkte nach Penaltyschießen ab.

Haie-Headcoach Uwe Krupp hatte schon nach der Derbypleite gegen die DEG seinen Blick auf die Roosters gerichtet. „Da müssen wir hellwach sein“, so der 58- jährige frühere Bundestrainer. In Expertenkreisen werden die Kölner in dieser Spielzeit durchaus auch im Mitfavoritenkreis auf den Titel genannt. Voll eingeschlagen haben die Neuzugänge im Sturm: Justin Schütz (zuvor Meister mit München), der Ex-Iserlohner Alex Grenier und der letztjährige Nürnberger Topscorer Gregor MacLeod haben nach vier Partien zusammen schon 19 Scorerpunkte erzielt. Bei Frederik Storm dürfte nach vier Spielen ohne Punkt auch bald der Knoten platzen. Auf die Roosters kommt also reichlich Offensivpower zu.

Bei den Sauerländern konnte Headcoach Greg Poss zuletzt nur sechs seiner acht Importspieler einsetzen. Kapitän Hubert Labrie fällt voraussichtlich noch einige Wochen aus. Ein Einsatz des gegen Ingolstadt früh ausgeschiedenen Balazs Sebok könnte gegen die Domstädter noch zu früh kommen. Stürmer Florian Elias hat seine Verletzung auskuriert und steht wieder zur Verfügung. „Er wird seine Spiele bekommen“ war sich Gerg Poss auf Nachfrage schon am Sonntag nach dem Spiel gegen die Panther sicher den 21- jährigen Flügelflitzer bald wieder einsetzen zu können.

Klammert man das Anfangsdrittel vom Heimspiel gegen Schwenningen aus, dann stimmte in den bisherigen Spielen zumindest der Einsatz und der Kampfgeist beim Team von Headcoach Greg Poss. Spielerisch ist bei den Waldstädtern sicherlich noch ordentlich Luft nach oben. Nicht vergessen sollte man bei dieser frühen Bewertung, dass die Saison noch jung ist und die große Überschrift bei den völlig neu aufgestellten und stark verjüngten Iserlohn Roosters in dieser Saison „Entwicklung“ lautet. „Wir sind jetzt wieder auf dem richtigen Weg“, analysierte Verteidiger Emil Quaas am Sonntag nach dem Punktgewinn gegen Vizemeister Ingolstadt die Situation seines Teams.

Und so lässt sich Headcoach Greg Poss, wie zuletzt, auch ungern vor dem Derby gegen Köln in seinen Gameplan schauen. „Kampf, Leidenschaft und von Beginn an hellwach sein“, lauten die stets eingeforderten Eigenschaften des US-Amerikaners von seinem Team. Die Qual der Wahl hat das Iserlohner Trainerteam auf der Torwartposition. Am letzten Wochenende bestachen sowohl Kevin Reich in Mannheim, wie auch Andreas Jenike gegen Ingolstadt mit starken Leistungen. Ungeachtet dessen dürfte die Favoritenrolle an diesem Donnerstag klar bei den Kölnern liegen. Die Roosters werden alles in die Waagschale werfen, um den ersten Heimsieg einzufahren.





Erstes Bully ist am Donnerstag um 19:30 Uhr. Laut Online-Ticketshop sind (Stand Dienstagabend 19 Uhr) sogar noch einige Sitzplatztickets erhältlich. Eine lautstarke und stimmungsvolle Kulisse ist in jedem Fall zu erwarten.

Das Match gegen die Haie ist für die Roosters der Start in die erste kanadische Woche. Am Sonntag geht die Reise nach Wolfsburg, schon am Dienstag (Tag der deutschen Einheit) treten die Sauerländer in Berlin an. Nächste Woche Donnerstag geht es in München weiter und am darauffolgenden Sonntag steht dann auch schon das nächste Westderby gegen die Düsseldorfer EG an.

Die Haie haben nach dem Match am Seilersee ein Heimspiel-Triple vor der Brust. Am ungewöhnlichen Samstag empfangen sie die Adler Mannheim, Dienstag kommen die Augsburger Panther und freitags darauf sind die Eisbären Berlin in der LanxessArena zu Gast. Danach führt es die Haie sonntags nach Bremerhaven.

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