Gummersbach. (PM VFL) Zum Abschluss der Hinrunde in der 2. HBL setzt der VfL Gummersbach noch einmal ein Ausrufezeichen und gewinnt beim HSC 2000... VfL siegt in Coburg und überwintert an der Tabellenspitze

Odinn Thor Rikhardsson – © Sportfoto-Sale (MK)

Gummersbach. (PM VFL) Zum Abschluss der Hinrunde in der 2. HBL setzt der VfL Gummersbach noch einmal ein Ausrufezeichen und gewinnt beim HSC 2000 Coburg.

Gegen den Erstligaabsteiger feierten die Oberbergischen am späten Nachmittag des zweiten Weihnachtsfeiertags einen 37:35 (19:14)-Sieg. Im Geisterspiel ohne Zuschauer in der HUK Coburg Arena boten die Gäste aus Gummersbach vor allem in der ersten Hälfte ein hochseriöses Spiel. In der zweiten Halbzeit wurde es dann noch einmal spannend, ehe sich die Blau-Weißen schließlich mit dem nötigen Biss knapp aber ohne das ganz große Zittern in Oberfranken durchsetzten. Durch den 15. Saisonsieg am 19. Spieltag haben die Gummersbacher zum Jahreswechsel nun 30:8 Punkte auf dem Konto und bescheren ihren Fans das Überwintern auf dem ersten Tabellenplatz.

Die Gäste aus dem Oberbergischen erwischten den besseren Start in die Partie. Drei Mal in Folge setzten die Gummersbacher die Hausherren aus Coburg erfolgreich in der Abwehr unter Druck und trafen mit drei Gegenstößen in Serie zum 4:1 nach vier Minuten. Die Blau-Weißen blieben weiter kompakt in der Defensivarbeit und erarbeiteten sich im Angriff konzentriert ihre Chancen. Ein schöner Alleingang durch die Mitte bescherte dem VfL in der neunten Minute die 6:3-Führung in Person von Raul Santos, der nach seiner Wadenverletzung erstmals wieder auf der Platte stand. In der Offensive ließen die Gummersbacher sogar noch die eine oder andere Möglichkeit liegen. Dennoch brachte Ole Pregler seine Mannschaft in der 16. Minute mit vier Treffern in Front (10:6).
Auf drei Tore der Coburger antworteten der wieder treffsichere Jonas Stüber und Fynn Herzig mit dem 12:9 in der 22. Minute. Auf eine starke Parade von VfL-Keeper Tibor Ivanišević folgte der erneute Vier-Tore-Vorsprung der Gäste (14:10, 24. Minute), der den Gegner zur ersten Auszeit animierte. Statt des Umschwungs zugunsten des HSC 2000 schraubten die Oberbergischen weiter an der Tordifferenz. Odinn Thor Rikhardsson netzte in der 27. Minute zum 16:10 ein und brachte so erstmals sechs Tore zwischen die beiden Teams. Erneut per Gegenstoß erhöhte der isländische Neuzugang in der 29. Minute auf sieben Treffer (19:12), ehe die Hausherren bis zum Halbzeitpfiff noch einmal auf fünf Tore Differenz verkürzten und es mit einer 19:14-Auswärtsführung für den VfL in die Kabine ging.
In der zweiten Halbzeit kamen die Coburger besser aus der Pause und verkürzten den Vorsprung innerhalb von zweieinhalb Minuten auf drei Treffer (21:18, 33. Minute). Die Hausherren hielten nun besser dagegen als noch im ersten Durchgang. In der 37. Minute waren es gar nur noch zwei Tore Differenz zwischen dem VfL und dem HSC 2000 (23:21). Das Team von Chefcoach Gudjon Valur Sigurdsson bemühte sich dennoch die Ruhe zu behalten und weiter das Spielgeschehen unter Kontrolle zu halten. Per Siebenmeter traf Janko Božović in der 42. Minute zum 27:22 für die Oberbergischen, die nach einer eher wilden Anfangsphase der zweiten Halbzeit zunächst wieder mehr Stabilität ausstrahlten. Nur vier Minuten später wurde die Partie auch dank HSC-Keeper Jan Kulhanek allerdings wieder eng (29:27, 46. Minute).

Auf drei Tore in Folge durch den HSC 2000 reagierte nun Sigurdsson mit der Auszeit, nach der die Gummersbacher den Vorsprung wieder ausbauten (31:27, 47. Minute). Der VfL spielte jedoch insgesamt in dieser Phase zu fahrig und lud die Coburger dazu ein dranzubleiben. Viele technische Fehler auf beiden Seiten prägten nun die Partie, in der die Gäste jedoch weiter mit kämpferischem Einsatz die Oberhand behielten und den Anschlusstreffer nicht zuließen. Ein Doppelschlag von Ellidi Vidarsson per Konter und Božović per Strafwurf stellte in der 54. Minute wieder einen Vier-Tore-Abstand her (34:30). Auch Stüber setzte sich mit seinem achten und letzten Treffer in der 57. Minute erfolgreich durch (36:32). Die darauffolgende Strafwurf-Parade von Ivanišević und das anschließende Tor von Szymon Dzialakiewicz sorgten für die Vorentscheidung im Spiel (37:32, 58. Minute). Entsprechend war in den letzten Minuten auch beim VfL die Luft raus und die Partie endete 37:35.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hinserie in der 2. HBL geht es für den VfL Gummersbach in die Winterpause. Den Auftakt ins Kalenderjahr 2022 macht am Samstag, den 5. Februar, um 18 Uhr das Aufeinandertreffen mit Erstligist HC Erlangen. Im Viertelfinale des DHB-Pokals geht es dann in der SCHWALBE arena für beide Teams um den Einzug ins Final Four in Hamburg.

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