Gummersbach. (PM VFL) Nach dem gestrigen Auswärtsspiel im DHB-Pokal bei den Füchsen Berlin warten in dieser Woche bereits die nächsten zwei spannenden Auswärtsaufgaben auf... VfL Gummersbach gastiert im ersten Bundesligaspiel des Jahres in Hannover

Daniel Rebmann – © Sportfoto-Sale (MK)

Gummersbach. (PM VFL) Nach dem gestrigen Auswärtsspiel im DHB-Pokal bei den Füchsen Berlin warten in dieser Woche bereits die nächsten zwei spannenden Auswärtsaufgaben auf den VfL Gummersbach.

Den Start macht am kommenden Mittwoch, den 7. Februar, um 19 Uhr das Gastspiel bei der TSV Hannover-Burgdorf in der ZAG Arena. „Zum Glück steht bereits am Mittwoch das nächste Spiel an, dann hat man nicht allzu lange Zeit, um über die Niederlage von gestern nachzudenken“, erklärt VfL-Keeper Daniel Rebmann: „Wir wollen am Mittwoch mit der gleichen Einstellung und dem Kampf von gestern in das Spiel gehen!“

Mit der TSV Hannover-Burgdorf treffen die Oberbergischen am 20. Spieltag der LIQUI MOLY HBL auf eine starke Mannschaft, die zur Saison 2023/24 einen weiteren Schritt in ihrer langfristigen Entwicklung gemacht und sich mittlerweile fest in der oberen Tabellenhälfte etabliert hat. Siege gegen die Rhein-Neckar Löwen, Hamburg und Kiel sowie Punkteteilungen gegen Flensburg und Leipzig sagen alles über die Verfassung der vom ehemaligen deutschen Nationaltrainer Christian Prokop trainierten Mannschaft aus. Bei einem Spiel weniger als die Blau-Weißen belegen die RECKEN dank eines ausgeglichenen Punktekontos von 19:19 den sechsten Tabellenplatz, sodass es am Mittwoch auch zum Duell zweier Tabellennachbarn kommt. „Hannover spielt bislang eine starke Saison, daher wird es ein sehr schweres Spiel und wir müssen an unser Maximum herankommen, um die Punkte mitzunehmen“, weiß Rebmann ob der Herausforderung. Dass die Gummersbacher den Niedersachen Paroli bieten können, zeigte bereits das Hinspiel der laufenden Saison. Am dritten Spieltag sahen die Zuschauer in der SCHWALBE arena eine hochintensive Partie, in der die Gummersbacher lange wie die Verlierer aussahen, sich aber am Ende ein packendes 33:33-Unentschieden erkämpften.

Während die Gummersbacher bereits am gestrigen Sonntag ihr erstes Pflichtspiel im Jahr 2024 bestritten haben, ist es für die Hannoveraner am Mittwoch der erste Auftritt nach der Winterpause. In ihrem ersten Pflichtspiel nach dem Jahreswechsel musste sich das Team von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson gestern nach einer kämpferischen Leistung dem Favoriten aus Berlin mit 29:31 geschlagen geben. „Es tut unglaublich weh, wenn man in einem Viertelfinale verliert und kurz vor dem REWE Final4 scheitert. Aber wir können stolz auf uns sein, was wir für einen Fight geliefert haben“, blickt der erfahrene Schlussmann zurück: „Das Fazit des Spiels ist, dass wir mit jedem Gegner mithalten können, wenn wir so eine kämpferische Leistung wie gestern zeigen!“

VfL scheidet nach großem Kampf in Berlin im DHB-Pokal-Viertelfinale aus

Am späten Sonntagnachmittag hat der VfL Gummersbach zum Pflichtspiel-Jahresauftakt gegen die Füchse Berlin vor 7.715 Zuschauern in der Berliner Max-Schmeling-Halle eine knappe 29:31 (13:16)-Niederlage hinnehmen müssen. Die Oberbergischen scheitern damit zum dritten Mal in Folge an der letzten Hürde vor dem prestigeträchtigen REWE Final4 in Köln und scheiden im Viertelfinale aus dem DHB-Pokalwettbewerb aus. An einem von Nervosität in der ersten Halbzeit und in der zweiten Hälfte aufopferungsvollem Kampf geprägten Pokalnachmittag hielten die Underdogs aus Gummersbach bis zum Ende mit den favorisierten Füchsen aus Berlin mit, konnten jedoch selbst nie in Führung gehen.

Welch große Bedeutung die Partie für beide Mannschaften auf der Platte hatte, wurde bereits in den Anfangsminuten des Spiels deutlich. Insbesondere die Gäste starteten hektisch in die Begegnung und erlaubten sich neben dem einen oder anderen Ballverlust auch die ersten Fahrkarten im Angriff, so dass Dominik Mappes erst in der vierten Minute den ersten Treffer für die Gummersbacher zum 1:2 erzielte. Die Berliner legten zwar stets mit ein bis zwei Toren vor, zeigten jedoch ebenfalls Nerven und leisteten sich mehrfach technische Fehler. Diese wussten die Oberbergischen ihrerseits auszunutzen, so dass sie über das 4:4 durch Kristjan Horžen (7. Minute), der am Kreis eine starke Performance ablieferte, und das 6:7 sowie 7:7 durch Lukas Blohme per Tempogegenstoß immer im Spiel blieben (12. Minute).

Mehrfach bot sich den Blau-Weißen gar die Chance die Führung zu übernehmen, jedoch scheiterten sie immer wieder am gut aufgelegten Keeper der Hausherren Dejan Milosavljev. So hielten die Gummersbacher bis zum 9:9 durch Julian Köster in Minute 16 Schritt, ehe die Füchse die Spielkontrolle übernahmen und die Gäste in Minute 28 erstmals mit drei Toren ins Hintertreffen brachten (12:15). Ihre Führung nahmen die Hausherren ihrerseits mit in die Pause, in die es nach 30 Minuten beim Stand von 13:16 ging.

Der zweite Durchgang begann mit einer Energieleistung der Gummersbacher, die sich trotz Vier-Tore-Rückstand beim Stand von 14:18 in Minute 36 und ihrem dritten verworfenen Strafwurf noch einmal aufbäumten. Binnen drei Minuten egalisierten Mappes, Blohme (2) und Köster den Spielstand und zwangen die Berliner zur ersten Auszeit (18:18, 39. Minute). Prompt antworteten die Gastgeber mit drei Treffern infolge (18:21, 41. Minute). Dennoch blieb der VfL im Spiel und legte in Abwehr wie Angriff eine couragierte Leistung aufs Parkett. So schloss Horžen in der 45. Minute für seine Mannschaft wieder auf ein Tor zum 21:22 auf.

Der vierte vergebene Siebenmeter auf Gummersbacher Seite sowie ein erneuter 3:0-Lauf der Füchse erschwerten in der 49. Minute die Ausgangslage der Gäste für die Schlussphase enorm. Die Blau-Weißen stemmten sich erneut gegen die drohende Niederlage und legten noch einmal alles in die Waagschale. Der VfL verkürzte in Person von Mappes und Horžen in der 52. Minute noch einmal auf 24:26 und gab sich auch in den folgenden Minuten zu keinem Zeitpunkt auf. Mit dem siebten Feldspieler agierend gingen die Oberbergischen zuletzt volles Risiko und schnupperten noch einmal am Ausgleich, nachdem Tom Kiesler in der 59. Minute erneut den Anschlusstreffer erzielte (28:29). Zwei Gegentore besiegelten das Aus im Pokal wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff, ehe Kiesler für den 29:31-Endstand sorgte.

In seinem ersten Bundesligaspiel des Kalenderjahres 2024 trifft der VfL Gummersbach am kommenden Mittwoch, den 7. Februar, um 19 Uhr erneut auswärts auf die TSV Hannover-Burgdorf.

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Der VFL Gummersbach beendet die Saison 22/23 als Aufsteiger auf Platz zehn. Kann der VFL dieses Ergebnis in der kommenden Saison noch verbessern?



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