Bayreuth. (PM) Christopher Kasten heißt der neue Mann im Tigerstrikot, der die Abwehr der Wagnerstädter weiter verstärken wird. Kasten bringt trotz seines jungen Alters von...

Bayreuth. (PM) Christopher Kasten heißt der neue Mann im Tigerstrikot, der die Abwehr der Wagnerstädter weiter verstärken wird. Kasten bringt trotz seines jungen Alters von 23 Jahren die Erfahrung von über 180 Spielen in der Oberliga sowie knapp 60 Partien aus der 2. Bundesliga mit nach Bayreuth.
Seine Eishockey-Ausbildung genoss der 1989 geborene Berliner in der dortigen Talentschmiede der Eisbären. Nach seiner ersten kompletten Oberligasaison 2007/2008 bei den Eisbären wechselte Kasten nach Leipzig, wo er über zwei Jahre hinweg eine tragende Rolle im Team einnahm. Nach überaus ansprechenden Leistungen im Team der Sachsen wurde der damalige Zweitligist Freiburg aufmerksam auf den jungen robusten Verteidiger und verpflichtete Kasten. In 57 Spielen in BL 2 konnte Kasten 13 Punkte sowie 91 Strafminuten verbuchen. Danach wechselte er zu den Löwen aus Frankfurt in die Oberliga West. Auch dort wusste Kasten durchaus zu überzeugen und verbuchte gute 16 Punkte bei knapp 90 Minuten auf der Strafbank in 31 Spielen. Der 1,86 Meter große und 92 Kilo schwere, links schießende Modellathlet wird in Bayreuth eine Ausbildung als Sport- und Fitnesskaufmann beginnen. Christopher hat sich für die nächsten 3 Jahre, so lange seine Ausbildung dauert, an die Tigers gebunden. Im Zuge der Vertragsunterschrift und der gestrigen Einkleidung des Teams konnten wir Christopher einige Fragen stellen.
Zwischen den Terminen erkundete Christopher schon mal ein bisschen seine neue Heimat für die nächsten Jahre. Unter anderem besichtigte er die Räumlichkeiten eines wichtigen und treuen Partner der Tigers. Das „Med Center Reha“ betreut die Akteure der Bayreuther Kufencracks seit vielen Jahren auf physiotherapeutischem Gebiet. Jochen Fehn vom „Med Center Reha“, der übrigens seit Jahrzehnten bei nahezu jedem Spiel des EHC und seinen Vorgängervereinen für die körperliche Fitness der Spieler verantwortlich ist, führte Christopher durch die modernen Räumlichkeiten und erklärte ihm die verschiedensten Möglichkeiten, die den Spielern des EHC hier zur Verfügung stehen.

Christopher Kasten hat bei den Tigers unterschrieben – © by Eishockey-Magazin (SR)

Hallo Christopher, herzlich willkommen in Bayreuth.
Wie kam der Kontakt zu den Tigers zu Stande und war Dir Bayreuth vorher schon ein Begriff?
Den Kontakt hat Dietmar Habnitt hergestellt. Er hat mich angerufen und mir das Konzept der Tigers vorgestellt. Danach ging alles relativ schnell. Bayreuth als Stadt kenne ich bisher noch nicht. Den Eishockeystandort kennt man als Spieler natürlich schon. Mir ist durchaus bekannt, dass es hier eine große Tradition gibt und Bayreuth auch schon einmal in der Bundesliga Eishockey gespielt hat.
Deine bisherige Laufbahn hast Du in der Oberliga bzw. für eine Saison auch in der 2. Bundesliga verbracht. Warum geht ein junger Mann mit Deiner Erfahrung dann diesen vermeintlichen Schritt zurück in die Bayernliga?
Als einen Rückschritt sehe ich mein Engagement hier keinesfalls. Überzeugt hat mich einfach das Gesamtpaket. Ich kann hier auf gutem Niveau Eishockey spielen und zeitgleich eine Ausbildung machen, an der ich auch wirklich interessiert bin und die mir sicher Spaß machen wird.

Hast Du Dich schon mit der Bayernliga beschäftigen können und wie schätzt Du diese in ihrer Stärke ein?
Ich habe zwar noch nicht in der Bayernliga gespielt aber ich denke, das Niveau bewegt sich auf gleicher Höhe wie in der Oberliga Ost und Nord. Mit Abstrichen auch ähnlich wie im Westen.

Kennst Du schon einige Deiner neuen Teamkollegen?
Mit Jozef Potac habe ich zwei Jahre in Leipzig gespielt. Er ist ein klasse Eishockeyspieler und als Typ ein super Kerl. Ich freue mich schon sehr darauf, wieder mit ihm zu spielen und ihn als Mannschaftskollegen zu haben. Heute zur Einkleidung konnte man sich mit dem einen oder anderen neuen Kollegen schon unterhalten und sozusagen „beschnuppern“.

Wann wirst Du zum Team stoßen?
Ich werde Ende August wieder in Bayreuth sein und dann gemeinsam mit dem Team trainieren. Im Augenblick trainiere ich mit einer Trainingsgruppe in Berlin. Seit einigen Tagen können wir dort 3- 4 mal wöchentlich bereits wieder aufs Eis, was natürlich optimal ist.
Vielen Dank für das Gespräch Christopher, wir wünschen dir viel Erfolg bei Deiner neuen Station als Eishockeyspieler und auch bei Deinem neuen Job hier in Bayreuth.

sportstimme

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