Passau. (PM) Wer wird die neue Nummer eins im Tor der Black Hawks und damit Nachfolger von Martin Cinibulk? Viel wurde spekuliert, seit Donnerstag...

Passau. (PM) Wer wird die neue Nummer eins im Tor der Black Hawks und damit Nachfolger von Martin Cinibulk? Viel wurde spekuliert, seit Donnerstag hat das lange Warten ein Ende. In der Löwenbrauerei Passau, einem der Premiumpartner der Black Hawks, wurde das Geheimnis nun gelüftet: Christoph Zawatsky.

In der vergangenen Oberliga-Saison stand Zawatsky bereits auf der Backup-Position im Passauer Kader und kam auf insgesamt sieben Einsätze in der dritthöchsten deutschen Spielklasse, bei denen er jedes Mal absolut überzeugende Leistungen bot. So sieht es auch Christian Eder, stellvertretender Vorsitzender der Black Hawks: „In allen Partien, in denen Christoph bisher zum Einsatz kam, hielt er hervorragend. Von den gezeigten Leistungen her war er nie einfach nur Ersatz von Cinibulk, sondern präsentierte sich absolut auf Augenhöhe.“

Den Großteil seiner Kindheit verbrachte der 19-jährige gebürtige Deggendorfer bei seinem Stiefvater Edward in Kanada, wo er im Nachwuchsbereich bei den Yorkton Kinsmen Terriers in der SSMHL (South Saskatchewan Minor Hockey League) spielte.

Doch was war eigentlich der ausschlaggebende Grund dafür, trotz des tiefen Falls von der Ober- in die Bezirksliga auch weiterhin in der Dreiflüssestadt aufs Eis zu gehen? „Das letzte Jahr in Passau hat mir sehr gut gefallen, da hatten wir eine gute Mannschaft“, so Zawatsky. „Als junger Spieler ist es für mich in der jetzt neuen Situation außerdem gut und wichtig, immer spielen zu können.“ Ziele hat sich der junge Goalie ebenfalls schon gesetzt: „Mit Passau möchte ich mich nach und nach wieder in höhere Klassen vorarbeiten.“

Überhaupt ist der Name Zawatsky in Niederbayern kein unbekannter: Sein Stiefvater Edward spielte vier Jahre lang beim EHC Straubing in der Oberliga Süd und der 1. Liga Süd, in Straubings ewiger Scorerliste ist er gar an Platz sechs geführt – in 202 Spielen für die Niederbayern erzielte er 198 Tore. Weitere Stationen seiner Laufbahn waren der Deggendorfer EC, der EHC Neuwied, der EV Landshut und der EV Dingolfing.

Zawatskys leiblicher Vater ist Christian Zessack, Trainer des ESV Waldkirchen – in der kommenden Saison nach deren Rückzug aus der Landes- in die Bezirksliga auch Gegner der Black Hawks.

 

Erfreuliches gibt es auch im Sponsoring-Bereich zu vermelden: Viele der bisherigen Partner halten den Black Hawks trotz des Rückzugs in die Bezirksliga auch weiterhin die Stange. Dazu kommen einige neue Sponsoren, sodass man bereits zu diesem Zeitpunkt verkünden kann, dass die kommende Spielzeit abgedeckt ist.

sportstimme

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