Köln. (PM FC) FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle hat auf der Mitgliederversammlung am Samstag, 6. November 2021, die Geschäftszahlen der Saison 2020/2021 vorgelegt. Das Geschäftsergebnis ist... Substanzverlust durch Pandemie beim FC

Geschäftsführer Alexander Wehrle © by Sportfoto-Sale (MK)

Köln. (PM FC) FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle hat auf der Mitgliederversammlung am Samstag, 6. November 2021, die Geschäftszahlen der Saison 2020/2021 vorgelegt. Das Geschäftsergebnis ist wesentlich von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie geprägt.

Mit 140,6 Millionen Euro Umsatz und einem Verlust von 3,9 Millionen Euro nach Steuern hat der 1. FC Köln in der abgelaufenen Saison 2020/2021 eine gegenüber dem Vorjahr verbesserte Ergebnisentwicklung vorgelegt. Diese war im Wesentlichen durch die Generierung von Sondererträgen möglich. Die Bilanz wurde bei der Mitgliederversammlung am Samstag, 6. November 2021, vorgelegt.

„Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben den 1. FC Köln in der Saison 2020/2021 viel Substanz gekostet. Der pandemiebedingte Umsatzverlust aus der Spielzeit, die nahezu ohne Zuschauer bei unseren Heimspielen ausgetragen werden musste, beläuft sich auf 53 Millionen Euro. Diese enorme finanzielle Belastung konnte neben entsprechenden Kosteneinsparungen und den erneut eingeleiteten Gegenmaßnahmen wie dem Gehaltsverzicht von Spielern und Verantwortlichen nur durch Sondererträge in Form der Forfaitierung von Sponsoringerlösen oder konzerninterner Umstrukturierungen abgemildert werden. Aber auch im zweiten von der Pandemie geprägten Geschäftsjahr konnte sich der 1. FC Köln auf den Zusammenhalt der FC-Familie und die Unterstützung seiner Dauerkarteninhaber und Sponsoren verlassen, die mit erneuten Verzichten zur Ergebnisverbesserung beigetragen haben. Unser besonderer Dank gilt in diesem Jahr der Stadt Köln und der Kölner Sportstätten GmbH. Saisonübergreifend haben wir eine wirtschaftlich verträgliche Einigung hinsichtlich der Stadionpacht für die Zeit des zuschauerreduzierten Zutritts bei den Heimspielen erzielt. Auch dies hat dazu geführt, dass der handelsrechtliche Verlust für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020/2021 auf 3,9 Millionen Euro begrenzt werden konnte, so dass der 1. FC Köln zum 30. Juni 2021 weiterhin über ein sehr stabiles Eigenkapital von rund 17 Millionen Euro verfügt. Dank der vorbildlichen Unterstützung unserer Hausbanken, insbesondere der Sparkasse KölnBonn, ist auch die Finanzierung der laufenden Spielzeit gesichert“, sagte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

Die Kennzahlen im Einzelnen

Jahresumsatz: 140,6 Mio. Euro (Vorjahr: 122,5 Mio. Euro)
Jahresergebnis nach Steuern: -3,9 Mio. Euro (Vorjahr: -23,8 Mio. Euro)
Operatives Ergebnis (EBITDA): 1,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro)
Eigenkapital: 16,9 Mio. Euro (Vorjahr: 14,8 Mio. Euro)

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