Hagen. (PM Eisbären) Die Fans in der fast komplett gefüllten Ischelandhalle sahen ein tolles Basketballspiel mit dem schlechteren Ende für die Eisbären Bremerhaven. Schaut... Nichts zu holen in Hagen – Eisbären Bremerhaven verlieren trotz starkem Einsatz

Lenart Boner und Henrik Drescher – © Sportfoto-Sale (MK)

Hagen. (PM Eisbären) Die Fans in der fast komplett gefüllten Ischelandhalle sahen ein tolles Basketballspiel mit dem schlechteren Ende für die Eisbären Bremerhaven.

Schaut man nach dem Spiel auf den Statistikbogen fällt direkt die geringe Ausbeute von der Dreierlinie auf. Sonst eine Stärke der Norddeutschen, aber an diesem Tag wollten nur wenige Dreier fallen. So musste das Team um Kapitän Robert Oehle eine 86:77-Niederlage einstecken. Topscorer der Eisbären war Hilmar Henningsson mit 17 Punkten, während Nick Hornsby ein Double Double auflegte (13 Punkte, 10 Rebounds) und Robert Oehle nur ein Rebound dazu fehlte (15 Punkte, 9 Rebounds).

Beide Teams starteten mit je einem erfolgreichen Dreipunktewurf in die Partie. Auf Seiten der Hagener, die auf ihren etatmäßigen Headcoach Chris Harris an der Seitenlinie verzichten mussten, eröffnete Devonte McCall per Dreier, worauf Matt Frierson prompt ebenso antwortete (3:3). Im Gegensatz zu den Seestädtern blieben die Hagener unglaublich treffsicher von der Dreierlinie. Beim Stand von 10:7 aus Hagener Sicht kam für die Hausherren Tim Uhlemann ins Spiel. In nur sechs Minuten traf er jeden seiner fünf Würfe in der Folge und legte unglaubliche 14 Punkte auf, eher er verletzt ausgewechselt werden musste. Aber auch von diesem Lauf und der dementsprechenden Stimmung in der Ischelandhalle ließ sich das Team von Headcoach Steven Key nicht verunsichern. Lediglich mit sechs Punkten Rückstand ging es in die Viertelpause (27:21).

Im zweiten Viertel lieferten die Bremerhavener einen starken Kampf und punkteten viel von der Freiwurflinie. Defensiv hatten sie die Hagener besser im Griff und kamen immer näher an diese heran. Zum Ende des Viertels belohnten sie sich dann: Mit nur drei noch zu spielenden Sekunden bekamen sie den Ball in die Hände vom stark aufspielenden Nick Hornsby, der einen akrobatischen Dreier-Buzzerbeater versenkte und so das Spiel ausglich (42:42).

Hagens Interims-Headcoach Johannes Hülsmann – © Sportfoto-Sale (MK)


Ebenso war es Nick Hornsby der den Eisbären direkt zum Start in die zweite Halbzeit per Korbleger die Führung zurückeroberte (42:44). Durch einige Punkte von Robert Oehle setzten sich die Bremerhavener sogar etwas ab (47:52). Angetrieben von der Atmosphäre in der Ischelandhalle kamen die Hagener aber schnell zurück, trafen ihre Dreier und übernahmen wieder die Führung (60:54). Hilmar Henningsson hielt auf der Seite der Norddeutschen dagegen, traf seinerseits einen schwierigen Dreier und schloss per starkem Zug zum Korb ab (62:59).

Im letzten Viertel hatten die Eisbären zwar immer wieder Chancen das Spiel zu drehen und zeigten guten Kampf, schlussendlich konnten sie sich aber zu häufig nicht für starke Defensivsequenzen belohnen, ließen Offensivrebounds zu oder fanden Offensiv keine guten Optionen. Dass die Dreier so gar nicht fallen wollten, spielte dabei eine ebenso große Rolle. Schlussendlich endete das Spiel 86:77 für Phoenix Hagen.

Wichtiges Heimspiel gegen Nürnberg Falcons im Kampf um die Playoffs
Am Samstag, den 17.02.2024 wollen die Eisbären Bremerhaven zurück in die Erfolgsspur, wenn sie die Nürnberg Falcons um Ex-Nationalspieler Basti Doreth im Eisbärenkäfig empfangen. In der Halbzeit der Partie wartet ein ganz besonderes „Bühne Frei by Eisbären Bremerhaven“ – Programm auf die Eisbärenfans. Tip-Off der Partie ist um 18.00 Uhr.

Phoenix Hagen – Eisbären Bremerhaven 86:77 (42:42)

Fotostrecke zum Spiel

Phoenix Hagen - Eisbären Bremerhaven (10.02.2024)
Phoenix Hagen - Eisbären Bremerhaven
© Sportfoto-Sale (MK) 2024
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