Gummersbach. (PM VFL) Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnte der VfL Gummersbach am Donnerstagabend vor heimischer Kulisse in der zum fünften Mal in... Kämpferisches Gummersbach bezwingt Hamburg vor ausverkauftem Haus

Eine Zeitstrafe gegen Julian Köster brachte den VFL in der ersten Halbzeit kurzzeitig aus dem Tritt – © Sportfoto-Sale (MK)

Gummersbach. (PM VFL) Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnte der VfL Gummersbach am Donnerstagabend vor heimischer Kulisse in der zum fünften Mal in Folge mit 4.132 Zuschauern ausverkauften SCHWALBE arena seinen siebten Saisonsieg feiern.

Gegen den Handball Sport Verein Hamburg gewannen die Oberbergischen ihre Partie des 16. Spieltags denkbar knapp mit 24:23 (12:13). In der erwartet engen Partie setzten sich die Hausherren durch eine Willensleistung in der Schlussphase durch. Die Mannschaft von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson hat nun 16:16 Punkte auf dem Konto und steht damit auf einem achtbaren siebten Tabellenplatz.

Ohne ihre beiden etatmäßigen Spielmacher Ole Pregler und Dominik Mappes, die verletzungsbedingt ausfielen, starteten die Gummersbacher im Rückraum mit Julian Köster, Miro Schluroff und Giorgi Tskhovrebadze, der in einer starken Anfangsphase die 3:0-Führung erzielte (5. Minute). Die darauffolgende Doppelparade von VfL-Keeper Daniel Rebmann sorgte früh am Abend für eine positive Stimmung in der SCHWALBE arena. Ein temporeicher Beginn mündete nach Treffer durch Schluroff in einen 6:4-Zwischenstand nach zwölf Minuten.

In der Folge verloren die Oberbergischen jedoch mehr und mehr den Faden im Spielaufbau. Die Gäste fanden dagegen besser ins Spiel und brachten die Gastgeber mit vier Treffern hintereinander ins Hintertreffen (7:9, 19. Minute). Den Blau-Weißen unterliefen gerade im Angriff zu viele Fehler. In der Abwehr wiederum packten die Hausherren beherzt zu. So gelang Tom Kiesler in der 24. Minute ein wichtiger Ballgewinn, der zum Tempogegenstoßtreffer durch Lukas Blohme zum 11:11-Ausgleich führte. Bis zum Halbzeitpfiff blieb es eine ausgeglichene Partie, in der die Gummersbacher beim Gang in die Kabine nur knapp das Nachsehen hatten (12:13).

Zurück auf der Platte erwischten die Gäste den besseren Restart, während es aufseiten des VfL bis zur 36. Minute dauerte, ehe der Ball erstmals in Durchgang zwei im Netz des HSVH landete (14:16). Auch wenn die Gummersbacher spielerisch noch immer Defizite aufzuweisen hatten, stemmten sie sich kämpferisch gegen die drohende Heimniederlage. So brachte Chefcoach Sigurdsson auch Youngster Paul Ohl aufs Spielfeld, der mit einem Pass auf Tilen Kodrin in der 46. Minute den erneuten Anschlusstreffer einleitete (18:19).

Überragend: Daniel Rebmann – © Sportfoto-Sale (MK)


Ein von Rebmann gehaltener Strafwurf in der 49. Minute war ebenso wichtig wie die Konsequenz vorm gegnerischen Tor durch Kodrin, der in der 52. Minute wieder den Gleichstand herstellte (21:21), ehe Köster die Partie zugunsten der Blau-Weißen komplett drehte (22:21). Die Crunchtime versprach Hochspannung, als wiederum die Hamburger die Chance zur Führung hatten, Rebmann diese jedoch mit einer Glanztat verhinderte (23:23, 58. Minute). Auf der Gegenseite traf Schluroff zur 24:23-Führung (59. Minute), ehe der HSVH den Ball verlor und der VfL wenige Sekunden vor dem Abpiff erneut in Ballbesitz gelang. Zwar leistete sich Lukas Blohme zwei Sekunden vor dem Ende noch einen Fehlwurf, doch das konnte der Stimmung auf den Rängen ob des Heimsiegs keinen Abbruch mehr tun.

Am kommenden Mittwoch, den 13. Dezember, wartet um 19:30 Uhr bereits das letzte Heimspiel des Kalenderjahres auf den VfL Gummersbach. Im DHB-Pokal-Achtelfinale gastiert dann das Team von FRISCH AUF! Göppingen in der SCHWALBE arena. Tickets für die Partie können unter vfl-gummersbach.de/tickets/ erworben werden.

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Der VFL Gummersbach beendet die Saison 22/23 als Aufsteiger auf Platz zehn. Kann der VFL dieses Ergebnis in der kommenden Saison noch verbessern?

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