Iserlohn. (MK) In ihrem sechsten Vorbereitungsspiel feierten die Iserlohn Roosters ihre von vielen Anhängern sehnsüchtig erwartete Heimpremiere. Nach der knappen 2:1 Final-Niederlage in Dresden... Iserlohn Roosters mit Speed und einem Shutout zum 3:0 Sieg gegen die DEG

© Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) In ihrem sechsten Vorbereitungsspiel feierten die Iserlohn Roosters ihre von vielen Anhängern sehnsüchtig erwartete Heimpremiere.

Nach der knappen 2:1 Final-Niederlage in Dresden gegen die Düsseldorfer EG, gab die DEG nur fünf Tage später ihre Visitenkarte auch am Seilersee ab. Nach sechzig Minuten blieben die Roosters ohne Gegentreffer und feierten einen 3:0 Sieg.

Düsseldorfs Akdag beging schon nach wenigen Sekunden wie ein „Freistil-Ringer“ das erste Foul. Das Powerplay der Roosters blieb aber ohne Folgen für die Gäste. Iserlohns Boland (8.) verpasste den Führungstreffer vor DEG-Keeper Hane. Mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie brachte Rausch die Iserlohner in Führung. Nur drei Minuten später erhöhte der wieder gesunde LeBlanc mit einem Handgelenkschuss auf 2:0. Eine weitere Düsseldorfer Strafe konnten die Roosters nicht nutzen.

Im zweiten Abschnitt hatte Akdag vor Iserlohns Goalie die Chance zum Anschlusstreffer, scheiterte aber aus dem Slot. Gegen Olischefski (24.) behielt Reich ebenfalls die Oberhand. Strafen gegen die DEG-Cracks Lunemann und Gogulla blieben ebenfalls ohne Iserlohner Torerfolg, obwohl Barinka einen „Hochkaräter“ in der 25. Minute über den Kasten setzte. Ohne Torerfolg blieb auch LeBlanc in der 30. Minute, als er völlig frei vor Hane auftauchte. Das Iserlohner Powerplay blieb auch bei zwei weiteren Hinausstellungen ohne Torerfolg. Auf der Gegenseite hielten auch Reich & Co ihre Null, während Jahnke draußen saß. Somit blieb es beim 2:0 auch nach vierzig Minuten.

Düsseldorf kam engagiert aus der Kabine. Ankerts Strafe an alter Wirkungsstätte nach Foul an Elias blieb ohne Folgen für die Rheinländer. An Chancen zum Anschlusstreffer mangelte es dem Team von Headcoach Thomas Dolak nicht, aber Kevin Reich im Iserlohner Tor war immer wieder Endstation. Auf der anderen Seite war Hane Sieger gegen Boland (49.) und Dal Colle (53.), der aus der Drehung abgezogen hatte. Im Powerplay, als Dal Colle für Iserlohn auf der Strafbank saß, blieb Reich auch gegen Blank (54.) und gegen O´Donnells Geschoss von der blauen Linie Sieger. In der Schlussphase wagte DEG-Coach Dolak alles, nahm 2:35 Minuten vor dem Ede seine Auszeit und Keeper Hane für eine sechsten Feldspieler vom Eis. Iserlohns pfeilschneller Stürmer Moritz Elias verpasste das Empty Net Goal mit seinem knapp neben dem Tor landenden Schuss noch, aber nur einen Moment später machte Bender mit dem 3:0 alles klar. Damit war die Partie entschieden, aber den Schlusspunkt setzten die Spieler 45 Sekunden vor dem Ende, als urplötzlich eine Rauferei entbrannte. Mittendrin Iserlohns Rutkowski und Düsseldorfs Eham, sowie weitere Spieler. Folgerichtig hagelte es danach Strafzeiten auf beiden Seiten, was am Ausgang der Partie nichts mehr änderte.

Die beiden Streithähne, Rutkowski und Eham, trafen sich nach dem Spiel übrigens im Kabinengang und feixten schon wieder miteinander. Der „Job auf dem Eis“ war getan und dann sollte so eine kleine Auseinandersetzung, wie in der Branche üblich, auch abgehakt sein. Beide haben im Übrigen eine gemeinsame Vergangenheit in den U-Nationalmannschaften.

Offiziell 3465 Zuschauer gingen zufrieden heim. Am Sonntag testen beide Teams weiter: Iserlohn empfängt ab 16:30 Uhr Frankfurt und am Sonntagmittag (13:30 Uhr) gastieren die Rot-Gelben im kleinen Haie-Zentrum in Köln.

Iserlohns Trainer Greg Poss nach dem Spiel


Tore: 1:0 (13:04) Rausch (Cornel), 2:0 (16:03) LeBlanc (Labrie), 3:0 (58:38) Bender/ENG

41
Der VFL Gummersbach beendet die Saison 22/23 als Aufsteiger auf Platz zehn. Kann der VFL dieses Ergebnis in der kommenden Saison noch verbessern?



sportstimme

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert