Einen Tag nach dem wilden Pokalabend in Monheim haben wir mit Cottrell Ezekwem gesprochen, der mit seinem Treffer zum 2:3 die Partie in der... Interview mit Cottrell Ezekwem nach wildem Pokalspiel

Einen Tag nach dem wilden Pokalabend in Monheim haben wir mit Cottrell Ezekwem gesprochen, der mit seinem Treffer zum 2:3 die Partie in der Nachspielzeit drehte und den Siegtreffer zum 2:4 vorbereitete.

Cottrell, wie war das Gefühl beim 0:2-Rückstand auf einer eher ungewohnten Position eingewechselt zu werden?
Cottrell Ezekwem: Wenn man bei einem Rückstand eingewechselt wird, will man der Mannschaft natürlich immer helfen. Für mich war es das große Ziel ein Tor zu schießen oder eins vorzubereiten, um einen großen Dienst für die Mannschaft zu leisten.

Das Tor und die Vorlage hast du am Ende sogar beigesteuert. Wie groß war der Glaube in der Mannschaft die Partie trotz des Rückstandes zu gewinnen?
Cottrell Ezekwem: Bei meiner Einwechslung war der Glaube groß, dass wir das Spiel noch drehen werden. Wir hatten in der ersten und zweiten Hälfte einige gute Chancen und man hat gemerkt, dass auf jeden Fall noch etwas geht. Für mich war es das Mindeste die Verlängerung zu erreichen. Auf dem Platz war, trotz des Rückstandes und der vergebenen Chancen, der Glaube da und wir haben alles versucht das Spiel zu drehen.

Der Anschlusstreffer durch Moritz Stoppelkamp fiel in der 85. Minute. Was hat der Treffer ausgelöst?
Cottrell Ezekwem: Nach dem Treffer ging eine Welle der Euphorie durch die Mannschaft und wir waren erleichtert endlich getroffen zu haben. Wenn man sich in der Schlussphase Chance um Chance erspielt, tut es sehr gut, wenn der Knoten endlich platzt. Ich habe auf dem Platz gemerkt, dass jeder nach dem Tor wusste, dass wir das Spiel drehen.

Das Spiel hast du mit deinem Treffer zum 2:3 dann in der Nachspielzeit tatsächlich auch gedreht. Wie wichtig war dieser Treffer?
Cottrell Ezekwem: Für den Abend und für die Partie war dieser Treffer natürlich enorm wichtig, da wir endlich in Führung waren. Aber auch für mich hatte das Tor eine wahnsinnig große Bedeutung und es ist sehr viel Last von meinen Schultern gefallen. Es hat sich wie ein Befreiungstor für mich angefühlt, das kann ab jetzt gerne öfter passieren.

Welche Rolle haben die Fans während der Partie gespielt?
Cottrell Ezekwem: Die Fans waren unglaublich wichtig und hatten, wie schon in der letzten Runde, einen maßgeblichen Anteil am Erfolg und am Weiterkommen. Trotz des Rückstandes sind sie positiv geblieben und haben uns weiterhin unterstützt, was absolut nicht selbstverständlich ist. Vor allem in der Schlussphase, als wir auf den Anschluss gedrückt haben, waren sie eine sehr große Hilfe.
Wir konnten den Fans in den letzten Sekunden durch die Tore zum Glück etwas zurückgeben und uns mit dem Sieg für die hervorragende Unterstützung bedanken.

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