Schwenningen. (EM) Es ist nicht irgendein Abschied. Andreas Renz (35) hat sich nach Informationen des Südkuriers entschieden seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel zu...

Schwenningen. (EM) Es ist nicht irgendein Abschied. [wpseo]Andreas Renz [/wpseo](35) hat sich nach Informationen des Südkuriers entschieden seine Schlittschuhe an den berühmten Nagel zu hängen. Nach einem Trainingsunfall vor knapp einem Jahr und dem damit verbundenen Teilverlust des Augenlichts, vollzieht der  gebürtige Schwenninger nun den Wechsel vom Eis hinter die Bande „seiner“ Wild Wings.

 

Die Karriere des 35 –jährigen liest sich fast schon wie ein Rekordbuch.  Lange war der [wpseo]„Eisen-Renz“[/wpseo], wie ihn Freunde und Gegner respektvoll nennen, Rekordspieler in der DEL. Dazu nahm er an zwei olympischen Spielen (02 und 06) und zehn Weltmeisterschaftsturnieren  teil. 181 Länderspiele, sowie ein Meistertitel und ein Pokalsieg mit den Kölner Haien stehen ebenfalls in seiner Vita.

Vom Eis hinter die Bande: Andreas Renz – © by Eishockey-Magazin

 

Kämpferisch, leidenschaftlich und mit viel Körpereinsatz spielend setzte er sich schnell in der [wpseo]DEL [/wpseo]bei seinem Heimtaklub, den Wild Wings, in der DEL durch. Seit 1994 stand er im Seniorenbereich auf dem Eis. 2001 zog es ihn weiter nach Köln, wo er schnell zu einem Publikumsliebling avancierte. 2010 folgte die Rückkehr in die Heimat. Fast folgerichtig führte der Abwehrrecke den SERC als Kapitän an.

 

Nun entschloss sich Andreas Renz nach langen Überlegungen die Karriere doch zu beenden. Eigentlich verfügte er noch über einen Vertrag als Spieler für die kommende Saison.

Seine Erfahrung wird er in Zukunft an der Seite des neuen Cheftrainers Stefan Mair einbringen. Für viele Experten ist der Weg des zukünftigen Trainers Andreas Renz vorgezeichnet. Ähnlich wie in seiner Spielerkarriere wird sein Weg steil nach oben führen. Am liebsten natürlich in naher Zukunft mit „seinem“ SERC.

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Karrierestatistiken Andreas Renz

Soll in den Schwarzwald zurückkehren: Alexander Dück – © by Eishockey-Magazin (OM)

Für den scheidenden Andreas Renz haben die Wild Wings offenbar schon einen Nachfolger gefunden. Wie der Südkurier weiter berichtet wird mit Alexander Dück ein ehemaliger Schwenninger zurückkehren. Zuletzt spielte Dück in der DEL für Krefeld. Dück, in Karaganda / Kasachstan geboren, spielte schon als Schüler für Schwenningen und startete fast folgerichtig seine Profikarriere ebenfalls im Bauchenbergstadion. 2003 verließ er den Schwarzwald und wechselte erstmals nach Krefeld. Iserlohn, Jesenice und Hamburg hießen seine weiteren Stationen.

Für beide, Renz und Dück, schließt sich somit in der neuen Saison ein Kreis.Sie werden wieder gemeinsam auf dem Eis stehen. Der eine in seiner neuen Rolle als integrativer Co-Trainer und der andere als Routinier, der die Führungsrolle seines Vorgängers ausfüllen wird.

Ein Wiedersehen mit Andi Renz wird es für seine Fans zudem am [wpseo]8. November in Köln beim Jubiläumsspiel [/wpseo]geben.

Karrierestatistik Alexander Dück

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