Weiße Weste gewahrt: Kangaroos setzen sich gegen SC Rist Wedel durch! Weiße Weste gewahrt: Kangaroos setzen sich gegen SC Rist Wedel durch!
Iserlohn. (PM Kangaroos) Die Iserlohn Kangaros haben sich im Topspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 83:75 (15:16, 26:15, 24:18,... Weiße Weste gewahrt: Kangaroos setzen sich gegen SC Rist Wedel durch!

Iserlohn. (PM Kangaroos) Die Iserlohn Kangaros haben sich im Topspiel der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProB mit 83:75 (15:16, 26:15, 24:18, 18:26) gegen den SC Rist Wedel durchgesetzt.

Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel ist das Team von Headcoach Dragan Torbica das letzte ungeschlagene Team in der Nordstaffel der ProB. Vor dem Heimsieg stand jedoch ein riesiges Stück Arbeit!

Die Gäste aus Wedel hatten auf der Anfahrt Probleme. Stau. Entsprechend verspäteten sie sich. „Wir haben unsere Routine um 15 Minuten nach hinten verlegt“, erklärte Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen. Trotzdem ging die Spieltagsspannung der Kangaroos ein wenig verloren. Die Folge: Die Gäste kamen quasi aus dem Bus in die Halle, waren direkt fokussiert – und legten einen 6:0-Lauf vor (2.). Es dauerte etwas mehr als anderthalb Minuten, ehe Lamar Mallory die ersten Punkte für die Kangaroos erzielen konnte (2:6, 2.).

Die Defense beider Mannschaften bestimmte das Spielgeschehen. Offene und einfach Würfe waren auf beiden Seiten eine Seltenheit. Per Korbleger glich Gabriel de Oliveira die Partie erstmals wieder aus (6:6, 4.), aber die Gäste blieben am Drücker. Der SC Rist Wedel wirkte trotz strapaziöser Anfahrt frischer. Und rettete eine knappe Ein-Punkt-Führung (16:15, 10.) in die erste Viertelpause. Eine Pause, die den Kangaroos guttat. Eine Pause, in der Torbicas Schützlinge Spannung und Fokus wiederfanden.

Allen voran war es der überragende Nikita Khartchenkov, der seine Farben zurück ins Spiel brachte. Zehn seiner insgesamt 22 Zähler erzielte er im zweiten Viertel. Und hatte so maßgeblichen Anteil daran, dass die Kangaroos nach und nach die Kontrolle übernahmen. Die Defense der Gastgeber arbeitete jetzt noch konsequenter. Und in der Offense erspielten sich Torbicas Schützlinge immer wieder gute Abschlüsse. Die Folge: Die Anzahl der Assists stieg rapide. Und das Spiel kippte zugunsten der Kangaroos. Sodass nach 20 Minuten eine relativ komfortable und verdiente 41:31-Führung der Hausherren stand.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben es die Kangaroos, die den Ton angaben. Wenngleich das Tonangeben nicht an ein offensives Feuerwerk gekoppelt war. Immer noch stand die Verteidigungsleistung beider Mannschaften klar im Vordergrund. Aber: Die Kangaroos hatten die besseren Antworten in der Hinterhand. Solide spielten die Hausherren ihren Streifen runter, lagen nach 30 absolvierten Minuten verdient mit 65:49 in Front. Auf einmal wirkte diese umkämpfte Partie der letzten beiden ungeschlagenen Teams des Nordens wie ein Selbstläufer für die Kangaroos.

Und doch: es wurde nochmal eng! Mit einer großen Energieleistung kämpften sich die Gäste um Coach Felix Banobre im vierten Viertel zurück ins Spiel. Nach einem Korbleger von Osaro Jürgen Rich Igbineweka schmolz der Vorsprung der Kangaroos auf schmale vier Zähler (76:72, 39.). Die Kangaroos wackelten. Aber: Sie fielen nicht!

Mit zwei verwandelten Freiwürfen und dem „Dagger“ machte Nikita Khartchenkov den Sack zu (81:72, 40.). Alles, was in den finalen Sekunden der Begegnung passierte, blieb Ergebniskosmetik.

„Es war ein umkämpftes Spiel. Ein Spiel, in dem die Defense beider Mannschaften im Vordergrund stand. Beide Teams waren sich der Ausganglage bewusst und sind entsprechend vorgegangen. Natürlich bin ich glücklich über den perfekten Saisonstart. Trotzdem wartet weiterhin viel Arbeit auf uns. Unser Ziel muss es sein, unsere Spiele mit der höchstmöglichen Intensität zu bestreiten“, sagte Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen nach dem Spiel.

TEAM & PUNKTE
Lamar Mallory (19 Punkte, 11 Rebounds), Viktor Ziring (3/1 Dreier), Gabriel de Oliveira (7, 6 Rebounds), Kristof Schwarz (5/1), Malte Schwarz (6/2), Joshua Dahmen (4), Henri Vaihinger (DNP), Nikita Khartchenkov (22/4), Jonas Buss (2), Ruben Dahmen (7/1), Erik Krumme, Jozo Brkic (8).

Foto: Malte Schwarz – © by Sportstimme (MK)

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