Bayern und die Kangaroos liefern ein tolles Spekatkel für den guten Zweck! Bayern und die Kangaroos liefern ein tolles Spekatkel für den guten Zweck!
Iserlohn. (PM Kangaroos) Glücklich, aber erschöpft, ziehen die Iserlohn Kangaroos Bilanz nach dem Benefiz-Spektakel gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger... Bayern und die Kangaroos liefern ein tolles Spekatkel für den guten Zweck!

Iserlohn. (PM Kangaroos) Glücklich, aber erschöpft, ziehen die Iserlohn Kangaroos Bilanz nach dem Benefiz-Spektakel gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger FC Bayern Basketball.

Die Kangaroos verkauften sich gegen das beste Basketball-Team der Republik teuer. Am Ende des Charity-Games zugunsten des Vereins LebensWERT Iserlohn stand dennoch ein standesgemäßer 96:57 (31:14, 19:14, 24:16, 22:13)-Erfolg der Bayern. Doch das Ergebnis spielte am Ende des Abends nur eine untergeordnete Rolle.

Bei den Bayern und den Kangaroos herrschte nach 40 teils spektakulären Minuten in der ausverkauften Matthias-Grothe-Halle in erster Linie Einigkeit. „Wir sind alle unglaublich glücklich, dass wir vor ausverkauftem Haus für karitative Zwecke spielen konnten“, sagte Marko Pesic, Geschäftsführer des FC Bayern Basketball, nach dem Spiel. Vor Beginn der Partie flachste er zudem: „Ich erinnere mich an eine bittere Niederlage unserer zweiten Mannschaft hier in Iserlohn. Wir haben lange überlegt, wie wir uns dafür revanchieren können, deshalb sind wir jetzt mit unserer ersten Mannschaft hier, um Iserlohn zu schlagen“, so der 97-fache Nationalspieler.

Dank einer perfekten Vorstellung von Nihad Dedovic, der zwölf seiner insgesamt 16 Punkte im ersten Viertel erzielte, setzte sich der Double-Gewinner bereits im ersten Viertel ab. Bemerkenswert: Dedovic blieb im ersten Viertel ohne Fehlwurf. Insgesamt traf er nur einen seiner Würfe nicht (7/8, 88 Prozent).

Auch wenn die Kangaroos ergebnismäßig hinterherliefen, die spektakulären Momente hatten sie auf ihrer Seite. Lamar Mallory demonstrierte seine explosive Athletik und nahm in einer Szene gleich zwei Bayern-Spieler mit aufs Poster: Milan Macvan und Nihad Dedovic konnten nur zusehen, als ein Mallory-Dunk über ihnen einschlug. Oder ein spektakuläres No-Look-Anspiel von Nikita Khartchenkov, der Toomas Raadik an der Dreierlinie fand. Raadik versenkte den offenen Wurf sicher.

Auch wenn die Bayern klar führten, war die Partie alles andere als einseitig. Die Kangaroos waren zwar mitunter merklich nervös. Aber ebenso waren sie bereit, dem Team aus München alles entgegenzusetzen, was in ihrer Macht stand. Entsprechend positiv fiel das Fazit aus: „Ich denke, wir haben uns sehr gut gegen die Bayern verkauft“, sagte Kangaroos-Guard Ruben Dahmen nach dem Spiel. Und damit traf er den Nagel auf den Kopf.
Vor allem im dritten Viertel wuchsen die Kangaroos phasenweise über sich hinaus, verkürzten den Rückstand auf 14 Zähler. „Aber immer, wenn München dann wieder etwas angezogen hat, waren die Fronten schnell wieder geklärt“, resümierte Malte Schwarz im Anschluss an die Partie. Aber: „Ich glaube, dass die Zuschauer ein unterhaltsames Spiel von beiden Mannschaften gesehen haben“, so Schwarz.

Das sah auch Kangaroos-Geschäftsführer Michael Dahmen so: „Es ist genauso gekommen, wie wir es uns im Vorfeld gewünscht haben. Wir wollten nach dem Spiel nach Hause gehen können mit der Gewissheit, dass es ein richtig geiler Abend war – und genauso ist es gekommen!“ Und ergänzte: „Wir haben uns als Mannschaft sehr, sehr gut verkauft und ich denke, dass die Zuschauer voll auf ihre Kosten gekommen sind“, so Dahmen.

Dass das kein subjektiver Eindruck ist, bestätigte Daniel Schöning, Vorsitzender des Vereins LebensWERT Iserlohn: „Man hat ja im Vorfeld einer solchen Veranstaltung eine gewisse Erwartungshaltung. Wenn man diese Atmosphäre dann aber erlebt, ist das schon ziemlich beeindruckend. Wir können uns nur bei allen bedanken, die diesen fantastischen Abend möglich gemacht haben!“

TEAMS & PUNKTE
Iserlohn Kangaroos: Lamar Mallory (18/1 Dreier, 6 Rebounds), Viktor Ziring (6/1), Gabriel de Oliveira (9), Kristof Schwarz, Malte Schwarz (3), Henri Vaihinger, Nikita Khartchenkov (2), Jonas Buss, Toomas Raadik (11/1), Ruben Dahmen (6/1), Erik Krumme.

FC Bayern München: Nelson Weidemann (2), Braydon Hobbs (11/3), Nemanja Dangubic (2), Alex King (3/1), Petteri Koponen (2), Leon Radosevic (14), Milan Macvan (4/1), Nihad Dedovic (16/2), Robin Amaize (8/2), Bruno Vrcic (9/1), Marvin Ogunsipe (6), Devin Booker (19),

Foto: © by Kangaroos Media

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