Der VfL Bochum 1848 wird auf unbestimmte Zeit auf Simon Zoller verzichten müssen. Der Angreifer zog sich im Training eine Verletzung zu, die sich... Bitter! „Knipser“ Simon Zoller fällt beim VFL Bochum mit Kreuzbandriss lange aus – Samstag „Ausnahmespiel“ beim FC Bayern

Simon Zoller – © Sportfoto-Sale (MK)

Der VfL Bochum 1848 wird auf unbestimmte Zeit auf Simon Zoller verzichten müssen.

Der Angreifer zog sich im Training eine Verletzung zu, die sich nach eingehender Untersuchung als Kreuzbandriss im linken Knie herausgestellt hat. Zoller wird in Kürze operiert und danach die Reha beginnen.

„Das ist natürlich sehr bitter“, sagt VfL-Geschäftsführer Sport, Sebastian Schindzielorz. „Simon ist ein wesentlicher Faktor in unserem Spiel und hat sich auch in dieser Saison in sehr guter Form präsentiert. Wir wünschen ihm viel Kraft, werden ihn bestmöglich unterstützen und freuen uns bereits jetzt auf seine Rückkehr.“

Schindzielorz: „In einem Spiel ist immer alles möglich“

Für den VFL geht es am Samstag in der Bundesliga mit dem Gastspiel beim Rekordmeister FC Bayern München weiter. In München fanden bislang 35 Bundesligaspiele zwischen dem FC Bayern und dem VFL statt. Die Bilanz aus Bochumer Sicht: 1 Sieg und 8 Remis.

Neben Simon Zoller werden Paul Grave. Luis Hartwig Maxim Leitsch und Cristian Gamboa verletzungsbedingt fehlen.

VFL-Coach Thomas Reis sieht das Match in München keineswegs als sogenanntes Bonusspiel. „Ich bezeichne es als ein Ausnahmespiel. Es ist eine Ausnahmemannschaft. Wir wissen, dass die Aufgabe nicht einfach ist. Trotzdem macht es die Sache sehr sehr interessant. Wenn man die letzten Jahre sieht, dann hat Bayern noch nie alle Heimspiele gewonnen. Wir werden alles dafür tun, uns der Aufgabe zu stellen. Das Spiel geht wie immer bei 0:0 los. Und auch wenn es vielleicht ein bisschen aussichtslos erscheint: Ich fahre da auf jeden Fall hin und freue mich auf dieses Spiel.“
Natürlich hofft der Coach, dass der Lernprozess in der Bundesliga vor allem im Mannschaftsteil Abwehr zügig voran geht.

Und weiter: „Wir müssen auf jeder Position alles abrufen, jeden Zweikampf annehmen als wäre es der letzte und dann muss man halt schauen, ob wir es schaffen Bayern von unserem Tor vielleicht mehr wegzuhalten, wie es in den letzten Spielen die Gegner nicht geschafft haben“, unterstreicht Reis wie wichtig es ist 90 Minuten lang hochkonzentriert zu spielen.

Manager Sebastian Schindzielorz ergänzt: „Wir konnten uns in den letzten Wochen ein Bild von den Bayern machen. Die Ergebnisse der letzten Wochen sprechen für sie. Sie haben in Leipzig und gegen Barcelona sehr gut gespielt. Wir wissen, dass eine Ausnahmemannschaft auf uns zukommt. Sie haben eine extrem hohe Qualität, individuell und auch als Mannschaft. Wir dürfen nach elf Jahren Zweitligazugehörigkeit Meisterschaftsspiele in der Allianz-Arena gegen Bayern spielen. Das muss Vorfreude pur sein. Der Wille und die Galligkeit müssen da sein, es der Nation zu beweisen, dass man zurecht wieder zurück in der ersten Liga ist. In einem Spiel ist immer alles möglich. Wenn bei uns alles wunderbar läuft und bei den Bayern vielleicht das eine oder andere nicht so, dann ist eine Überraschung drin. Mit diesem Bewusstsein wollen wir nach München fahren.“

Anstoß in München ist am Samstag um 15:30 Uhr.

sportstimme

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