Bochum. (MK) Wenn am Samstag um 15:30 Uhr die Spielvereinigung Greuther Fürth den VFL Bochum empfängt, dann ist dieses Duell mehr als nur das... Viele Parallelen zwischen Spielvereinigung und VFL – Bochum strebt in Fürth die ersten Auswärtspunkte an

Trainer Thomas Reis (mitte) während des Trainings – © by Sportfoto-Sale.de

Bochum. (MK) Wenn am Samstag um 15:30 Uhr die Spielvereinigung Greuther Fürth den VFL Bochum empfängt, dann ist dieses Duell mehr als nur das Duell zweier Aufsteiger und Teams aus dem Tabellenkeller.

Beide Klubs weisen erstaunliche Parallelen in ihrer Entwicklung seit 2019 auf. In der Saison 19/20 landeten beide als Tabellennachbarn in der 2. Bundesliga auf den Plätzen acht (VFL) und neun (Spvgg). Ein Jahr später sicherte sich der VFL mit drei Punkten vor den Franken den Meistertitel im Bundesliga-Unterhaus. Und bei beiden Teams leiteten die Trainer in der Saison 19/20 den Aufschwung ein. Stefan Leitl übernahm im Februar 2019, Bochums Thomas Reis folgte im September 2019.

Vor dem Spiel in Fürth ist die Ausfallliste für VFL-Coach Thomas Reis nicht kürzer geworden. Maxim Leitsch, Simon Zoller, Herbert Bockhorn, Robert Tesche, Luis Hartwig und Paul Grave stehen ebenso nicht zur Verfügung wie Tom Weilandt, der aber zumindest zurück im Training ist. Alle Nationalspieler sind aus der Länderspielpause ebenfalls zurück. Lediglich Silvere Ganvoula wird heute aus dem Kongo zurückerwartet.
Welche Rolle Takuma Asano in Fürth übernehmen kann, ist noch nicht ganz klar. Thomas Reis attestierte dem Japaner Fortschritte. Die Viertelstunde Spielpraxis bei der Nationalmannschaft habe ihm ein Erfolgserlebnis beschert.

Während der Länderspielpause hat das Bochumer Trainerteam vor allem Standardsituationen trainiert. Für Reis geht es aber auch darum zukünftig defensiv weniger entscheidende Fehler zu begehen und auch mal ein „taktisches Foul“ zu begehen. Die Cleverness seiner Spieler ist dementsprechend in hitzigen Situationen auch im Kopf gefordert.

Ein Hoffnungsträger neben dem wieder zu alter Form findenden Danny Blum ist auch Eduard Löwen. Der Neuzugang aus Berlin ist kaut Thomas Reis gut integriert und konditionell besser als nach seiner Rückkehr vom Olympiateam. Nun gelte es die in Training und Testspiel gemessenen Werte auf im Spiel einzubringen.

Aktuell haben die Bochumer mit vier Punkten drei Zähler Vorsprung auf die Spielvereinigung. „Wir wollen den Platz verlassen und etwas mitnehmen“, so Thomas Reis am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Sollte das Vorhaben gelingen, so wären es zugleich die ersten Saison-Punkte für den Revierklub in der Fremde.

Für dessen Gegenüber, den Greuther Trainer Stefan Leitl stehen die beiden Aufsteiger nicht unerwarteterweise auf den letzten Plätzen. Er erwartet ein gutes und ausgeglichenes Spiel, das hätten auch die beiden letzten Spiele zwischen Fürth und Bochum in der letzten Saison gezeigt. „Wir wollen das Spiel mit einer großen Portion Leidenschaft bestreiten, Bochum nicht ins Spiel kommen lassen und drei Punkte in Fürth behalten“, so Leitl während der Spieltagspressekonferenz der Fürther.

Mit Blick auf die Saison ergänzt der Fürther Coach: „Ich bin überzeigt, dass wir es schaffen in der Liga zu bleiben, aber es muss auch alles passen.“
Auch das ist eine weitere Parallele zwischen Fürth und Bochum.

Anstoß im Sportpark Ronhof / Thomas Sommer ist am Samstag um 15:30 Uhr.


Zum Heimspiel gegen Frankfurt sind bis zu 20.000 Zuschauer zugelassen

Bochum. (PM VFL) Endlich geht es wieder einen großen Schritt in Richtung Normalität: Der VfL Bochum 1848 darf zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt die Zuschauerkapazität erhöhen und bis zu 20.000 Fans ins Vonovia Ruhrstadion zulassen.

Aufgrund der Anhebung der Kapazität hat sich der VfL dazu entschieden, die vor der Saison gebuchten Dauerkarten zeitnah an seine Fans zu verschicken. Der Versand erfolgt in den kommenden Tagen per Einwurfeinschreiben. Damit erhalten die Inhaberinnen und Inhaber wieder ihren angestammten Platz. Dies gilt sowohl für Käuferinnen und Käufer von Steh- und Sitzplätzen als auch für Rollstuhlfahrer*innen mit einer Dauerkarte.

Erleichterung bei Stadionzulassung
Eine weitere erfreuliche Nachricht gibt es für Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber, die geimpft sind. Die neue Dauerkarte kann nach einmaliger Überprüfung als Impfnachweis bei Heimspielen des VfL genutzt werden und ersetzt somit die wiederkehrende Nachweiskontrolle. Dies bedeutet eine weitere Erleichterung bei der Zulassung zum Vonovia Ruhrstadion. Weitere Informationen über das genaue Prozedere erhalten die Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber nach Zustellung der Dauerkarten in den kommenden Tagen.

Abbuchung erst nach dem Frankfurt-Heimspiel
Mit dem Versand der Dauerkarten tritt gleichzeitig auch das Dauerkarten-Abonnement in Kraft, das vor der Saison neu eingeführt wurde. Per SEPA-Lastschrift wird der anteilige Betrag nach dem kommenden Heimspiel eingezogen. Der VfL bleibt seinem Preismodell weiterhin treu. Als Berechnungsgrundlage für die Abbuchung gilt: 14 Spiele sehen, 12 Spiele zahlen. Über den genauen Abbuchungstermin sowie den jeweils anteiligen Betrag werden die Fans in den kommenden Tagen separat informiert.
Dauerkarteninhaber*innen der Saison 2019/20, die sich zu Beginn der Corona-Pandemie für die Rückerstattungsoption „Dauerkartenverrechnung“ entschieden haben, erhalten den entsprechenden Rückerstattungsbetrag noch in dieser Woche per Überweisung zurückerstattet.

Ticketzweitmarkt wieder geöffnet
Auch der offizielle Ticketzweitmarkt (Clubsale) wird zum Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt wieder geöffnet. Ticketinhaber*innen haben dabei die Möglichkeit, ihren angestammten Platz bei Nichtnutzung legal und auf offiziellem Wege weiterzuverkaufen.
Über einen Verkauf von Tageskarten und die jeweiligen Modalitäten informiert der VfL wie gewohnt in der Woche vor dem jeweiligen Heimspiel.

sportstimme

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