Das Preußen-Präsidium erhält ein neues Gesicht: Dr. Ursula Paschke wird ab sofort das Präsidium mit ihrer Expertise erweitern. Das gab der Fußball-Drittligist aktuell bekannt.... Dr. Ursula Paschke verstärkt Preußen-Präsidium

Dr Ursula Paschke (Mitte) – © © SC Preußen Münster

Das Preußen-Präsidium erhält ein neues Gesicht: Dr. Ursula Paschke wird ab sofort das Präsidium mit ihrer Expertise erweitern.

Das gab der Fußball-Drittligist aktuell bekannt. Präsident Dr. Bernward Maasjost hatte schon im Sommer bei der 66-jährigen ehemaligen Geschäftsführerin des Messe- und Congress Centrums Halle Münsterland GmbH (MCC) angeklopft – jetzt hat sie zugesagt. „Dr. Ursula Paschke verfügt über ein großes Netzwerk, sie hat sehr gute Kontakte in die Stadt und in die Wirtschaft – regional und überregional. Und kann sich auch für Fußball und den SC Preußen Münster begeistern“, beschreibt Maasjost.

Und Paschke ergänzt: „Ich freue mich auf die Aufgabe. Auch wenn ich bisher als Fußball- Kennerin nicht aufgefallen bin, schlägt mein Herz als Münsteranerin natürlich für die Preußen. Ich bin überzeugt, dass ich im Präsidium mit meiner Expertise Dinge bewegen und hilfreich sein kann.“

Sie ergänzt das Präsidium des heimischen Drittligisten, das bisher aus Präsident Dr. Bernward Maasjost und den Präsidiumsmitgliedern Burkhard Brüx, Christoph Mangelmans, Christian Pander und Bernd Homann besteht. Das Preußen-Präsidium muss laut Sitzung aus mindestens drei Personen bestehen – darf aber sieben auch nicht überschreiten. Das Präsidium wird vom Aufsichtsrat berufen. Deshalb hat Preußen-Aufsichtsrat-Chef Frank Westermann natürlich mit an dieser Personalie gearbeitet: „Wir freuen uns, dass Frau Dr. Ursula Paschke, die weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und anerkannt ist und über ein großes Netzwerk verfügt, bereit ist, mit ihrem Know-how den Verein, der gerade in vielen großen Projekten wie insbesondere dem Stadionumbau steckt, zu unterstützen.

Interview mit Dr. Ursula Paschke: „Das ist eine große Aufgabe“

Am Donnerstag wurde Dr. Ursula Paschke als neues Präsidiums-Mitglied des SC Preußen 06 e.V. Münster vorgestellt. Im Interview spricht die 66-Jährige über ihre neue Aufgabe beim traditionsreichen Drittligisten.

Was hat Sie bewegt, ins Präsidium der Preußen einzusteigen?

Dr. Paschke: Die Begeisterung derjenigen, die sich bereits für den Verein einsetzen und der Spirit vor und nach dem Aufstiegsspiel im Stadion und in der Stadt. Das war schon sehr emotional. Und: Herr Dr. Maasjost hat mir von den Potentialen berichtet, zu deren Entwicklung ich meine Erfahrung und mein Wissen einbringen könnte. Der Funke ist übergesprungen. Den Herausforderungen stelle ich mich nun gern.

Fußball war bisher nicht „ihre“ Sportart – wie können Sie den Verein unterstützen?

Dr. Paschke: Ja, ich habe nie selbst Fußball gespielt. Aber Spiele in großen Wettbewerben zu verfolgen war und ist immer selbstverständlich für mich – egal, ob in einer Arena oder vor dem Bildschirm. Und immer schon kann mich gemeinschaftliches Erleben emotionalisieren – Erfolg und Misserfolg fühle ich mit. Um erfolgreich zu sein, benötigt jeder Verein, jedes Team, viele weitere Ressourcen. Sozusagen die Hardware. Ich möchte ja nicht Trainerin werden, sondern vielmehr unterstützen, eine gute Plattform für den Erfolg zu bereiten. Eine „dienende“ Funktion, das ist mein Selbstverständnis. Und zudem ist der Verein breit aufgestellt – hat neben Fußball auch weitere Abteilungen, die Ansprechpartnerinnen gebrauchen können.

Was verbinden Sie mit Preußen Münster?

Dr. Paschke: Die Preußen begleiten mich schon fast mein ganzes Leben. Ich bin Münsteranerin und da kommt man um Preußen Münster nicht herum. Man begegnet der Geschichte des Vereins an vielen Ecken in der Stadt – von Fiffi Gerritzen bis zu den Stadionplänen, die ja sogar mal in der Nachbarschaft meiner vorherigen Wirkungsstätte angedacht waren.

Sie sind nun „die Neue“ im Präsidium, was bedeutet das für Sie?

Dr. Paschke: Zum einen bin ich stolz, dass mein Wirken bisher wahrgenommen wurde und meine Expertise in dieser Position gefragt ist. Zum anderen eine gewisse Demut, in dieser neuen Situation für den Verein mit besonderer Strahlkraft und Bedeutung für die Stadt Münster und das Münsterland die richtigen Entscheidungen zu treffen – das ist eine große Aufgabe. Ich habe „ja“ gesagt, um mit meiner Expertise den Verein zu unterstützen, was ich gerne mache und das mit vollem Engagement.

Wie werden jetzt die nächsten Schritte sein?

Dr. Paschke: Natürlich das Kennenlernen der weiteren Gremien-Mitglieder – und natürlich Heimspiele live von der Tribüne aus gucken. Und mich in die wichtigen Themen einarbeiten, analysieren und schauen, wo ich zusammen mit der hauptamtlichen Geschäftsführung und der Geschäftsstelle, meine Know how beratend einbringen darf.

Und was tippen Sie sportlich – wird der SC Preußen die Klasse halten?

Dr. Paschke: Auf jeden Fall.

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