Iserlohn. (MK) Endlich ist die Saisonvorbereitung vorbei und endlich geht es auch für die Iserlohn Roosters wieder vor Fans um Punkte in der DEL.... „Wollen den Kampf annehmen“ – Iserlohn Roosters wollen mit einem Sieg gegen Nürnberg in die Saison starten

Brent Aubin – © Sportfoto-Sale (MK)

Iserlohn. (MK) Endlich ist die Saisonvorbereitung vorbei und endlich geht es auch für die Iserlohn Roosters wieder vor Fans um Punkte in der DEL.

Aktive, Staff und Fans fiebern nach einer rund fünfwöchigen Vorbereitungszeit dem Saisonstart mit zwei Heimspielen am Freitag gegen Nürnberg (19:30 Uhr) und am Sonntag gegen Berlin (16:30 Uhr) entgegen.
Nach den zuletzt eher dürftigen Darbietungen beim Turnier in Dresden, geht der Blick der Sauerländer nach vorne. Cheftrainer Brad Tapper attestierte seinem Team in dieser Trainingswoche sehr intensiv und fokussiert gearbeitet zu haben.

Roosters sind optimistisch in der Personalie Brent Aubin

Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter Brent Aubin steht noch ein kleines Fragezeichen. Der Routinier soll in dieser Spielzeit keine Importlizenz mehr belegen, hat alle Voraussetzungen für den Erhalt der deutschen Staatsbürgerschaft erbracht und wartet nun auf Vollzug durch die Behörden. Wie lange es nun noch bis zum Erhalt der erforderlichen Dokumente dauert, können natürlich auch die Roosters nicht abschätzen, man ist aber optimistisch schon in Kürze Vollzug melden zu können.

„Beide Mannschaften benötigen die Punkte und wollen einen guten Start haben. Wir wollen den Kampf annehmen, haben unsere Lehren aus dem Spiel in der letzten Woche gezogen und hoffen mit unseren Fans im Rücken am Ende auf der Gewinnerseite zu stehen“, gibt Tapper die Marschroute vor.

Goalie-Duo Jenike & Weitzmann pusht sich gegenseitig

Im Tor wird er am Freitag auf Andy Jenike setzen. „Es kann alles passieren“, will er sich allerdings auch noch nicht komplett festlegen, ob die Nummer eins der letzten Saison auch am Sonntag gegen Berlin starten wird. Zugleich lobt er seine beiden Goalies, Hannibal Weitzmann und Andreas Jenike, ausdrücklich. Beide seien sehr gut, würden sehr hart arbeiten, sich gegenseitig pushen und dennoch ein sehr gutes Verhältnis zueinander pflegen. Im Interview (siehe Bericht und Video) erklärte Hannibal Weitzmann, dass er sich als Herausforderer sieht. Auch er ist froh, dass die Saison nun startet: „Morgen ist das erste Saisonspiel, wir sind heiß, es war genug Vorbereitung jetzt und nun kann kommen wer will“, so der 25- jährige Goalie.

Beide Goalies haben sich nicht nur intensiv auf den Saisonstart vorbereitet. Vielmehr mussten sie sich auch auf die für sie umfangreichen Regeländerungen, wie zum Beispiel die sogenannte „Trapez-Regel“ (wir berichteten bereits) einstellen. „Wir wussten schon sehr früh darüber und haben bereits als wir in Herne auf dem Eis waren daran gearbeitet“, gibt Hannibal Weitzmann einen kleinen Einblick.

Brad Tapper erklärt warum auch die Roosters deutscher Meister werden können

Brad Tapper hatte in den letzten Tagen seine positive Denk- und Herangehensweise gegenüber der Sportschau zum Ausdruck gebracht. „Da wir jedes Spiel gewinnen wollen, ist es die logische Konsequenz, dass die Iserlohn Roosters deutscher Meister werden“, wird er dort zitiert. Und auch im Pressegespräch wiederholte er seine Sicht der Dinge.

Tapper „lebt“ wie nur wenige seiner Vorgänger diesen Klub und versprüht in jeder Phase Optimismus pur gegenüber seinen Spielern und ganz besonders gegenüber den Anhängern, die sich offenbar komplett von ihm abgeholt fühlen. „Wir brauchen hier in Iserlohn eine andere Kultur“, hatte sein Vorgänger Jason O´Leary im Januar 2020 bereits die Denkweise im Klub stark und öffentlich kritisiert. Tapper scheint hier kontinuierlich anzusetzen, er lebt die positive Denkweise vor und hat zumindest momentan schon ein erstes Etappenziel erreicht. In diesem langen Prozess sind natürlich sportliche Ergebnisse hilfreich. Die wollen er und sein Team möglichst am Freitag ab 19:30 Uhr beginnen zu liefern.

Stehplatztickets gegen Nürnberg bereits ausverkauft

Gegen die Ice Tigers können die Roosters bereits im Stehplatzbereich ausverkauft melden. Im Sitzplatzbereich sind noch maximal 300 Karten zu haben. Ob eine Abendkasse noch öffnet, entscheidet sich kurzfristig. Grundsätzlich möchten die Roosters jeden Zuschauer dabeihaben, der die Voraussetzungen (3G) für einen Stadionbesuch erfüllt.

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sportstimme

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