Vom Handball zum Eishockey: Stefan Adam neuer Geschäftsführer der DEG

Stefan Adam: „Ich trete das neue Amt mit Leidenschaft und Herzblut an“

Stefan Adam mit den Gesellschaftern Peter Völkel (links) und Stephan Hoberg - © by K-Media-Sports (DR)
Stefan Adam mit den Gesellschaftern Peter Völkel (links) und Stephan Hoberg – © by K-Media-Sports (DR)

Düsseldorf. (MR) Mit Stefan Adam stellt sich die Düsseldorfer EG breiter und vor allem professioneller auf, am heutigen Samstag wurde er als neuer Geschäftsführer des Traditionsklubs vorgestellt.

Zum zweiten Male innerhalb von drei Wochen waren Pressevertreter und interessierte Fans zu einer Pressekonferenz der Düsseldorfer EG eingeladen. Und wieder gab es nur Positives zu vermelden.
Zunächst hatte Dr. Peter Kluth das Wort, der als „rechte Hand“ von Düsseldorfs OB Thomas Geisel gilt. Kluth wiederholte sein Versprechen der letzten Pressekonferenz, dass die Strukturen bei der DEG vor allem im nicht-sportlichen Bereich weiter professionalisiert werden müssen, um im schwierigen finanziellen Umfeld Eishockey bestehen zu können und weiter Fortschritte zu machen. Mit Stefan Adam habe man den Mann mit dem richtigen Profil und Know How gefunden, allerdings müsse er die Leistungen, die er für und bei anderen Vereinen und Sportarten (Bergischer HC, THW Kiel, HC Erlangen – alles Handball, Brose Baskets Bamberg) in der Geschäftsführung bzw. dem Aufsichtsrat erreicht hat, hier auch beweisen.

Stefan Adam bedankte sich zunächst für die Ernennung, vor allem da er seit 20 Jahren seinen Lebensmittelpunkt in der NRW-Landeshauptstadt hat, was sich mit den Engagements in Kiel oder Erlangen teilweise problematischer vereinbaren ließ. Er ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst, will diese aber mit Herzblut, Leidenschaft und dem gesamten Team neben sich angehen. Sein Ziel sieht er darin, Ruhe hineinzubringen, vor allem im außersportlichen Bereich, dass zukünftig die DEG nur noch positiv in den Schlagzeilen stehe.

Auch die beiden anwesenden Gesellschafter Stephan Hoberg und Peter Völkel stellten ihre Wünsche an den neuen Geschäftsführer dar, die Marke DEG müsse wieder und weiter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt werden, nachdem man im sportlichen Bereich bereits in den letzten Jahren mit der konsequenten Förderung junger Spieler große Fortschritte gemacht habe. Sie sähen ein großes Potential sowohl an Fans als auch vor allem Sponsoren im Einzugsgebiet, die es gälte zu begeistern, um nicht von einigen wenigen abhängig zu sein, die das Sagen hätten (Anspielung auf Metro-Zeiten oder auch den ausgeschiedenen Gesellschafter Mikhail Ponomarev).

Adam wird seine Arbeit nach der Abwicklung in Erlangen bereits Mitte nächsten Monats aufnehmen („Umziehen muss ich ja zum Glück nicht“), sein Vertrag läuft zunächst über drei Jahre. Mit dem bisherigen (Noch-)Geschäftsführer Paul Specht laufen intensive Gespräche, um dieses Kapitel vorzeitig (dessen Vertrag läuft erst 2017 aus) abschließen zu können.

Vorstellung von Stefan Adam als neuen DEG Geschäftsführer

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