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TUSEM feiert Derbysieg im letzten Heimspiel des Jahres 2022

Eloy Morante Maldonado, TUSEM Essen – © Sportfoto-Sale (MK)

Essen. (PM TUSEM) Der TUSEM Essen hat am 17. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga einen Sieg eingefahren.

Gegen den TSV Bayer Dormagen setzte sich die Mannschaft von Trainer Michael Hegemann mit 30:27 (16:12) durch und steht damit auf Tabellenplatz elf.

Nur wenige Tage nach der knappen 20:21-Niederlage in Dresden ging es für den TUSEM nun im Derby gegen den TSV Bayer Dormagen. Für Tim Mast, Eloy Morante, Alexander Schoss, Finn Wolfram und Finley Werschkull war es ein Wiedersehen mit den alten Kollegen, weshalb die Partie für diese fünf Essener durchaus besonders war. Und die Gastgeber hatten sich viel vorgenommen, versuchten von Beginn an ein hohes Tempo an den Tag zu legen. Dies gelang und sie konnten sich recht früh bereits von leicht von ihren Gästen absetzen.

Dormagen fand in der Anfangsphase allerdings doch immer wieder mal ein paar Lücken in der TUSEM-Abwehr und hielt den Anschluss. Joshua Reuland vom Siebenmeterstrich war einer der erfolgreichen Schützen des TSV. Auf der anderen Seite waren die Essener deutlich effektiver und zielstrebiger als bei der Niederlage in Dresden. Zwar funktionierte nicht alles perfekt, doch das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Angriff war an diesem Abend schwer zu toppen.

Lukas Diedrich war mit seinen Paraden einige Male zur Stelle, zudem zwang die Hintermannschaft der Hausherren ihre Gegner häufig zu Fehlern. Das verhalf ihnen zu einer recht komfortablen 16:12-Führung zur Pause. Der Vorsprung hätte sogar höher ausfallen können, doch teilweise agierte der TUSEM noch etwas zu hektisch und produzierte somit ein paar unnötige Ballverluste.

Nun galt es in der zweiten Halbzeit die Führung mindestens zu halten, im besten Fall sogar auszubauen. Und die Essener zeigten sich dahingehend fest entschlossen, waren vor allem in Person von Eloy Morante immer wieder gefährlich und erfolgreich. Aber Dormagen kämpfte, versuchte den TUSEM so oft wie möglich ins Zeitspiel zu zwingen. Das funktionierte zum Teil, aber die Gastgeber fanden dann doch oft genug einen Weg zum Tor.

Der TSV schaffte es nicht seine Fehler vollends abzustellen, musste deswegen zusehen, wie der Rückstand immer größer wurde. Mitte der zweiten Halbzeit stand es schon 24:17 (45.), was einer Vorentscheidung glich. Der TUSEM spielte konzentriert und souverän, verteidigte über weite Strecken sehr ordentlich. Das machte es den Gästen schwer, doch sie gaben sich in der Schlussphase nicht auf. Unter anderem kamen Soeren Steinhaus und Jan Riemer zu erfolgreichen Abschlüssen und brachten ihr Team damit wieder heran. Die Hypothek war letztendlich aber zu groß, um die Partie noch zugunsten der Dormagener zu drehen.

„Wir haben die richtigen Lehren aus der Niederlage in Dresden gezogen und waren im Angriff viel effektiver. Wir hatten mehr Tiefe in unserem Spiel und haben das Tempospiel verbessern können. Das Gesamtpaket aus Abwehr und Angriff war wieder stimmiger und wir hatten einige souveräne Phasen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass Spiele gegen Dormagen aus unserer Sicht selten gut verliefen, auch deswegen sind wir glücklich über diesen Sieg. Damit können wir jetzt entspannter Weihnachten feiern und hoffen, dass wir im letzten Spiel des Jahres in Hüttenberg das Ganze ähnlich gut hinbekommen“, sagte TUSEM-Trainer Michael Hegemann nach dem Derbysieg.

Die nächste Begegnung beim TV Hüttenberg steht am 2. Weihnachtsfeiertag an und wird um 17 Uhr angepfiffen (Sportzentrum Hüttenberg).

Der TUSEM wünscht allen Fans, Partnern und Sponsoren ein schönes Weihnachtsfest!

TUSEM Essen – TSV Bayer Dormagen 30:27 (16:12).
TUSEM: Fuchs, Diedrich; Ellwanger (2), Rozmann (2), Wolfram, Dangers (2), Homscheid, Eißing (1), Szczesny (2), Müller (3), Seidel, Morante (7), Klingler (6/3), Mast, Werschkull (3), Schoss (2).
Dormagen: Juzbasic, Simonsen; Reuland (5/4), Senden, Zurga, Rehfus (2), I.Hüter (3), Reimer (4/2), Grgic (2), P.Hüter (2), Sterba (1), Seesing (3), Steinhaus (5), Pauli.
Schiedsrichter: C. vom Dorff/F. vom Dorff (Kaarst).
Siebenmeter: 3/3 – 6/7.
Strafminuten: 12 – 6.
Zuschauer: 1552.

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