Bonn. (PM Baskets) Am 14. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn mit 89:83 (29:19, 24:21, 20:27, 16:16) gegen die Basketball... Neunter Sieg in Serie für Bonn!

© Sportfoto-Sale (JB)

Bonn. (PM Baskets) Am 14. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn mit 89:83 (29:19, 24:21, 20:27, 16:16) gegen die Basketball Löwen Braunschweig gewonnen und damit den neunten Sieg in Serie eingefahren.

Zuletzt gelang den Baskets in der Bundesliga eine solche Siegesserie in der Saison 2002/2003. Im letzten Spiel des Jahres 2021 konnte sich Bonn dank des vorentscheidenden Dreiers von Karsten Tadda eine Minute vor Schluss durchsetzen und bleibt damit auch im achten Heimspiel ungeschlagen. Die Baskets gehen somit als Tabellenführer ins neue Jahr.

Key Facts

Herzblut-Fans: 750 Zuschauer durften in den Telekom Dome kommen und feuerten die Baskets lautstark an
Heimdebüt: Javontae Hawkins lief erstmals für die Baskets im Telekom Dome auf
Start-Ziel-Sieg: Nach einer starken ersten Halbzeit ließen die Baskets in der zweiten Halbzeit zwar nach, behaupteten aber über die gesamte Zeit die Führung
Double-Double: Parker Jackson-Cartwright legte 16 Punkte und elf Assists auf. Dazu sammelte der Aufbauspieler sechs Rebounds ein
Topscorer: Jeremy Morgan erzielte 24 Punkte, 18 davon in der ersten Halbzeit
Höchste Führung: 40:23 in der 14. Minute
Gute Besserung! Braunschweigs Robin Amaize verletzte sich im letzten Viertel und konnte nicht mehr weiterspielen

Spielbericht

Auch im letzten Spiel des Jahres vertraute Headcoach Tuomas Iisalo der angestammten Anfangsformation um Parker Jackson-Cartwright, Karsten Tadda, Jeremy Morgan, Justin Gorham und Leon Kratzer. „PJC“ machte dort weiter, wo er gegen Weißenfels aufgehört hatte. Beim Heimspiel drei Tage zuvor legte der Aufbauspieler 15 Assists auf und gegen Braunschweig legte Jackson-Cartwright schnell drei Korbvorlagen auf, die den Baskets zum 8:0-Start verhalfen (8:0, 2. Minute). Doch auch Braunschweig fand nun offensiv den Rhythmus und kämpfte sich an die Hausherren heran (13:12, 6.). Bonn hatte jedoch meistens eine passende Antwort und legte nach einer Auszeit durch Coach Iisalo defensiv einen Gang zu. Drei forcierte Ballverluste resultierten in einem 11:0-Lauf, wodurch sich die Gastgeber einen ersten deutlicheren Vorsprung erarbeiteten (27:14, 9.). Auch zum Viertelende war die Führung noch zweistellig (29:19, 10.).

Im zweiten Spielabschnitt kontrollierten die Baskets das Spiel lange Zeit an beiden Enden des Feldes und in Jeremy Morgan hatten die Hausherren den Aktivposten der ersten Halbzeit auf ihrer Seite. Nach seinem dritten Dreier hatte der Flügelspieler schon 18 Punkte erzielt und Bonn mit 17 Punkten in Führung gebracht (40:23, 14.). Wenig später sorgte Javontae Hawkins mit einem Poster-Dunking für ein krachendes Highlight, welches die 750 Zuschauer im Telekom Dome in Feierlaune brachte, doch Braunschweig ließ sich davon nicht zu sehr beeindrucken und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit noch geringfügig (53:40, 20.). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Baskets alle ihre zehn Freiwurfversuche getroffen.

Nach dem Seitenwechsel sank die perfekte Quote jedoch eindeutig. In der zweiten Halbzeit traf Bonn zwar erneut zehn Freiwürfe, brauchte dafür jedoch 19 Versuche und beendete das Spiel so mit einer Quote von 69 Prozent von der Linie. Das war sicherlich auch einer der Gründe, wieso Braunschweig bereits im dritten Viertel auf vier Punkte herankam. (66:62, 26.). Der andere Hauptgrund war allerdings auf Braunschweiger Seite zu finden. Flügelspieler David Krämer drehte auf und traf vier Dreier allein im dritten Viertel, welches mit einer Sechs-Punkte-Führung für die Hausherren endete (73:67, 30.).

Im Schlussviertel erhöhte Bonn nochmal auf einen zweistelligen Vorsprung (77:67, 31.), allerdings war das alles andere als eine Vorentscheidung. Mit einem 7:0-Lauf verkürzte Braunschweig zunächst auf drei Punkte (77:74, 34.) und kam kurze Zeit später sogar auf einen Zähler heran (80:79, 38.). Doch die Führung gaben die Baskets nie ab und eine Minute vor Schluss netzte Kapitän Karsten Tadda den vorentscheidenden Dreier zum neunten Baskets-Sieg in Serie ein (85:81, 39.). Topscorer Jeremy Morgan erzielte die letzten Punkte der Partie von der Freiwurflinie zum 89:83-Endstand.

Statements zum Spiel

Tuomas Iisalo (Headcoach Telekom Baskets Bonn): „Es war so schwierig wie erwartet. Braunschweig ist eine sehr gute Mannschaft, die sehr guten Teambasketball spielt. Sie spielen mit viel Intensität und sind sehr fokussiert. Wir hatten einen guten Start ins Spiel und haben dann unseren Rhythmus verloren. Am Ende war es sehr knapp. Wir haben so ein Spiel gebraucht nach den zwei deutlichen Siegen gegen Bayreuth und Weißenfels. Es war sehr wichtig für uns, dass wir heute diese Herausforderung am Ende zu bewältigen hatten.“

Jesus Ramirez (Headcoach Basketball Löwen Braunschweig): „Ich gratuliere Bonn zum Sieg. Sie sind zuhause ungeschlagen und eine sehr gute Basketballmannschaft. Sie habe eine klare Vorstellung, wie sie spielen wollen und die Trainer und Spieler setzen das um, was sie geplant haben. Wir müssen verstehen, dass wir von Beginn an bereit sein müssen. Wir dürfen in der ersten Halbzeit nicht neun Turnovers verursachen, wovon wir sechs Bälle einfach hergeschenkt haben. Auch die neun Offensiv-Rebounds in der ersten Halbzeit dürfen wir ihnen nicht erlauben, wenn wir genau wissen, dass Bonn das beste Offensiv-Rebound-Team der Liga ist. Dadurch haben wir uns in eine schwere Ausgangsituation für die zweite Halbzeit manövriert. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht, wodurch wir am Ende wieder herangekommen sind. Aber wir können uns gegen kein Team in der Liga so einen Start leisten. Jetzt müssen wir unsere Kräfte sammeln, hoffentlich ist Robin Amaize nicht schwerer verletzt, und uns auf Göttingen vorbereiten.“

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn: Ward (3 Punkte/1 Dreier), Gorham (6/1), Kessens (11, 6 Rebounds), Tadda (6/2), Bowlin (3/1), Hawkins (7/1), Morgan (24/3, 7 Rebounds), Kratzer (13, 8 Rebounds), Jackson-Cartwright (16, 6 Rebounds, 11 Assists), Hasbargen (DNP)

Basketball Löwen Braunschweig: Brown (11), Krämer (20), N. Tischler (0), van Slooten (12), Klassen (9), B. Tischler (0), Peterka (8), Sehnal (7), Amaize (8), Turudic (8)

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