Der SCP07 hat einen neuen Chef-Trainer verpflichtet: Der 39-jährige Lukas Kwasniok, der den Fußballlehrer-Lehrgang im Jahr 2018 absolvierte und zuletzt den Drittligisten 1. FC... Lukas Kwasniok wird neuer Chef-Trainer – Neuzugang aus Unterhaching

Luca Marseiler – (C) by SCP Media

Der SCP07 hat einen neuen Chef-Trainer verpflichtet: Der 39-jährige Lukas Kwasniok, der den Fußballlehrer-Lehrgang im Jahr 2018 absolvierte und zuletzt den Drittligisten 1. FC Saarbrücken zu bemerkenswerten Erfolgen geführt hat, unterschrieb einen Zweijahresvertrag an der Pader.

In seiner aktiven Karriere durchlief Kwasniok alle Jugendmannschaften des Karlsruher SC, bestritt 18 Junioren-Länderspiele für Deutschland und war Kapitän der U16-Nationalmannschaft. Aufgrund langwieriger Verletzungen beendete er seine Profi-Zeit vorzeitig und spielte noch einige Jahre in seiner badischen Heimatregion, bevor er die Trainerlaufbahn einschlug. Über Engagements im Nachwuchsbereich des KSC (U17 und U19, 2014-2018) sowie beim FC Carl Zeiss Jena (2018-2019) kam Kwasniok im Januar 2020 zum damaligen Regionalligisten 1. FC Saarbrücken. Dort schaffte er den Aufstieg in die 3. Liga und als erster Viertligist die Qualifikation für das Halbfinale im DFB-Pokal. In der laufenden Spielzeit schnupperte Kwasniok mit seinem Team lange am Aufstieg in die 2. Bundesliga.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Lukas Kwasniok einen aufstrebenden und ehrgeizigen Chef-Trainer verpflichten konnten, der perfekt in das Anforderungsprofil des SCP07 passt. Er hat eine klare Ansprache, strebt nach dem maximalen Erfolg und legt großen Wert auf den Teamgeist. In Saarbrücken hat Lukas gezeigt, dass er mit überschaubaren finanziellen Möglichkeiten große Erfolge erzielen kann“, erläutert Geschäftsführer Fabian Wohlgemuth die Verpflichtung des neuen Chef-Trainers.

Luca Marseiler kommt von der SpVgg Unterhaching

Einen weiteren Spieler mit großer Perspektive hat der SCP07 für die Saison 2021/2022 verpflichtet. Der 24-jährige Mittelfeldakteur Luca Marseiler vom Drittligisten SpVgg Unterhaching hat einen Zweijahresvertrag in Paderborn unterschrieben.

Aus der Nachwuchsabteilung des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München wechselte Marseiler im Sommer 2015 in das benachbarte Unterhaching. Dort entwickelte er sich zu einer Stammkraft in der 3. Liga, in der er mittlerweile 74 Meisterschaftsspiele absolviert hat. Seine Torgefahr stellte er dabei mit zwölf eigenen Treffern und neun Torvorbereitungen unter Beweis.

„Luca ist ein vielseitig einsetzbarer Mittelfeldspieler, zu dessen Stärken unter anderem eine starke Ballbehandlung und ein gutes Auge für die jeweilige Spielsituation gehören. Mit diesen Fähigkeiten findet er vor allem auch Lösungen in engen Räumen. Beim SCP07 kann er den nächsten Schritt in seiner Karriere machen“, charakterisiert Geschäftsführer Sport Fabian Wohlgemuth den Neuzugang.

Historisches Jubiläum: Verbandsliga-Aufstieg des TuS Sennelager

In diesen Tagen erinnert der SCP07 an ein besonderes sportliches Jubiläum. Vor 50 Jahren schaffte der Vorgängerverein TuS Sennelager nach vier Aufstiegen in Folge den Sprung in die Verbandsliga. Ein halbes Jahrhundert danach kamen die Aufstiegshelden von damals in der Benteler-Arena zusammen, um das Mannschaftsfoto der Saison 1970/1971 nachzustellen.

Initiiert hatte das Treffen der damalige Spieler und langjährige Geschäftsführer des Ahorn-Sportparks, Wilhelm „Willi“ Lenz. Seinem Aufruf folgten sieben weitere Spieler und der damalige Trainer Rolf Hüsing, die die historische Erfolgsgeschichte aufleben ließen. Mit dabei war auch der damalige Mannschaftsführer Klaus Pöhler, der in den vier Aufstiegsspielzeiten keine einzige Partie verpasste.

„Mit dem vierfachen Aufstieg hat der TuS Sennelager eine ganz besondere Erfolgsgeschichte geschrieben“, sagt Präsident Elmar Volkmann. „Es ist toll, dass so viele ehemalige Spieler dem Aufruf von Willi Lenz gefolgt sind. Das zeigt, wie groß der Zusammenhalt damals war“, freut sich Geschäftsführer Martin Hornberger. „Am liebsten wären alle noch lebenden Mitspieler zu unserem Treffen gekommen, doch manche mussten aus gesundheitlichen Gründen absagen. Den meisten von uns kribbelte es bei dem Treffen schon wieder in den Füßen“, erzählt Willi Lenz.

Die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des TuS Sennelager begann mit der Saison 1968/1969 in der zweiten Kreisklasse. Mit Unterstützung des Mäzens Josef „Jüppi“ Peitz kehrte der TuS ohne Punktverlust in die erste Kreisklasse zurück und ließ drei weitere Aufstiege bis in die Verbandsliga, der damaligen ersten Amateur-Liga, folgen. Nur einmal musste sich das Team in dem vierjährigen Zeitraum auf heimischen Platz geschlagen geben.

Mannschaftsfoto 1970-1971
Stehend von links: TuS-Mäzen Josef Peitz, Klaus-Dieter Pöhler, Willi Lenz, Wolfgang Schulte, Edwin Joseph, Dieter Senk, Alfred Lüke-Bessen, Gerhard Runde, Manfred Thielen, Trainer Rolf Hüsing, Fußball-Obmann Bernhard Temming.
Knieend von links: Dieter Hansel, Lothar Senk, Lothar Schepelmann, Lesley Northrop, Franz Meinholz, Peter Böer. Auf dem Foto fehlen: Jürgen Fiedler und Adrianus Ooms.

Mannschaftsfoto 2021
Stehend von links: Klaus-Dieter Pöhler, Willi Lenz, Dieter Senk, Trainer Rolf Hüsing.
Sitzend von links: Jürgen Fiedler, Adrianus Ooms, Dieter Hansel, Lothar Schepelmann, Peter Böer.

Das historische Treffen fand unter Einhaltung der pandemiebedingten Hygieneregeln statt.

sportstimme

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