Vor knapp drei Jahren öffnete „Puck – Das Eishockeymuseum“ am Fuße des Sauerlandparks in Hemer, nur unweit der Geburtsstätte des EC Deilinghofen, seine Pforten.... „Hinter jedem Exponat steckt eine Geschichte“ / Puck – Das Eishockeymuseum fasst weitere Geschichten und Erinnerungen im zweiten „History-Magazin“ zusammen

Vor knapp drei Jahren öffnete „Puck – Das Eishockeymuseum“ am Fuße des Sauerlandparks in Hemer, nur unweit der Geburtsstätte des EC Deilinghofen, seine Pforten.

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten bis Ende Februar über 3200 Menschen dem Museum einen Besuch abstatten.

Die Idee für das Museum war schon sehr früh bei ECD Legende Jörg Schauhoff (Deilinghofens legendäre #5) im Jahr 2004 entstanden. Seit März 2015 wurden Exponate für das Museum vornehmlich durch Museums-Mitinitiator Rainer Tüttelmann gesammelt.

Für rund eine Viertelmillion Euro Baukosten wurde „Puck – das Eishockeymuseum“ im Sommer 2019 eröffnet. Auf rund 110 qm Fläche findet der Besucher eigentlich all das, was Generationen von Aktiven und Fans zusammengetragen haben. Weit mehr als 130 Spender haben Trikots, Fotos, Pokale, Fanartikel, Stadionhefte, Bewegtbilder, Tondokumente, Schlittschuhe, Torwartmasken und vieles vieles mehr dem Museum als Geschenk oder Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Die Bandbreite an Exponaten ist riesengroß.

Die Aufteilung des Museums bietet die Möglichkeit von fünf thematisch getrennten Räumen. So gelangt der Besucher nach dem Eintritt ins Museum direkt in den „Raum Deilinghofen“, wo sich viele Dinge aus der Gründerzeit wiederfinden. Weiter geht es mit der Geschichte des ECD zum Iserlohner EC. Im Bereich der Sammlungen lässt sich wunderbar die Entwicklung der Eishockeymontur erkennen. Nachwuchs, Amateure und natürlich auch die Fans haben ebenso einen festen Platz im Museum. So bietet das Museum auch viele Dinge, die für „Nicht-IEC-Fans“ von großem Interesse sind.
Die Kommunikationsdesigner Klein und Neumann, die das Museumskonzept mit entwickelten, haben durch die Bande und den modernen Messebau dem Museum auch ein passendes Design gegeben. Schon beim Eintritt in die Räumlichkeiten ist ein fortlaufender „roter Faden“ deutlich erkennbar. Von den Anfängen des EC Deilinghofen, über den ECD Iserlohn, den Iserlohner EC bis zu den heutigen Iserlohn Roosters findet sich jede „Hockey-Generation“ im Museum wieder.

Geöffnet ist das Museum in der Regel samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr.
Termine für Museums-Besuche außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten können unter Tel.: 0160.774 52 08 abgestimmt werden.

Das Museum erhebt übrigens keinen Eintritt. Finanziert wird das Museum über Spenden und den Förderverein. Neue Fördervereinsmitglieder sind willkommen und über eine kleine Spende der Besucher in den „Spendenpuck“ am Ausgang würden sich die Macher natürlich ebenso freuen.

History-Magazin 2 ab sofort erhältlich

Praktisch zu jedem Exponat ranken sich Geschichten. Die Macher waren sich sehr schnell einig, dass diese Geschichten erhalten bleiben sollen und so kam man schnell auf die Idee, die interessantesten und schönsten Geschichten in einem „History Magazin“ in gedruckter Form zu bündeln. Mit der Unterstützung zahlreicher Sponsoren wurde im vergangenen Jahr die erste Ausgabe veröffentlicht. Seit Ostern ist nun die zweite Ausgabe erschienen.
Auf über 100 Seiten ranken sich wieder viele neue Geschichten rund um das heimische Eishockey im Sauerland.

Hier ist ein kleiner Auszug der Themen in Ausgabe 2:
– Der erste Eismeister der kanadischen Eissporthalle in Deilinghofen kommt zu Wort
– Die ehemalige Wirtin einer Stamm-Gaststätte der kanadischen Soldaten im Hemeraner Ortsteil Apricke berichtet
– Wer gab die 1. Beihilfe in dem 1. Spiel einer Deilinghofener Eishockey-Mannschaft 1958, also vor der Gründung des ECD?
– Der Eishockey Pastor Alfred Ravenschlag wird auf mehreren Seiten gewürdigt.
– Gerhald Müll kommt als einziger Deilinghofener Spieler, der je deutscher Seniorenmeister wurde, zu Wort
– Alexander Wagener erzählt ,,Das Making of Eishölle“.
– Jaromir Hudec, einst Spieler und Nachwuchs-Erfolgstrainer beim ECD wird portraitiert und ehemalige Nachwuchsspieler erinnern sich
– Michael Wolf und die „schnelle Einigung“ – Karsten Mende, langjähriger Spieler und Manager am Seilersee, erinnert sich an die Verpflichtungen von Wolf und York.

Diese und viele weitere Geschichten unterstreichen den Stellenwert des Eishockey-Sportes in der Sauerländer Region.

Mit dem History-Magazin runden die Macher das Angebot ab. Erhältlich ist das „History-Magazin“ zum Preis von 5 Euro natürlich in „Puck – Das Eishockeymuseum“ (Nelkenweg 5 – 7 in Hemer)
Dort sollen auch noch wenige Exemplare der ersten Ausgabe erhältlich sein.

Zu kaufen gibt es das Magazin auch an folgenden Verkaufsstellen:
• Radio Hennecke, Hemer,
• Frisörsalon Spieckermann, Deilinghofen,
• Robertos Café bei B&U Iserlohn und
• Frisörsalon Goldmann Sümmern,
• Stuckgeschäft Rymarzik, Giesestraße in Iserlohn
• Mydental im Medi-Center auf der Grürmannsheide

Sammler und Eishockeyfans, die nicht aus der Region Iserlohn kommen, haben aber auch die Möglichkeit das „History-Magazin“ zum Preis von 8 Euro (Magazin, Porto, Verpackung) zu bestellen.

Bitte unbedingt die Postanschrift angeben (!!!) und 8 Euro auf das folgende Konto bei der Sparkasse Märkisches Sauerland Hemer -Menden einzahlen:
DE37 4455 1210 0001 3933 47

Der Erlös durch den Verkauf des Magazins kommt dem Museums-Förderverein zugute. Es lohnt sich also doppelt das Magazin zu kaufen.

sportstimme

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