Gummersbach. (PM VFL) Am Freitagabend hat der VfL Gummersbach sein erstes Pflichtspiel der Saison 2021/22 absolviert und ist in der 1. Runde des DHB-Pokals... Gummersbach steht nach Sieg in Pforzheim in der 2. Runde des DHB-Pokals – Handballschule Oberberg mit beeindruckender Zwischenbilanz nach einem Jahr

Hakon Styrmisson – © by K-Media-Sports / Sportfoto-Sale.de

Gummersbach. (PM VFL) Am Freitagabend hat der VfL Gummersbach sein erstes Pflichtspiel der Saison 2021/22 absolviert und ist in der 1. Runde des DHB-Pokals seiner Favoritenrolle gerecht geworden.

Gegen den Drittligisten SG Pforzheim/Eutingen errangen die Oberbergischen einen ungefährdeten 25:20 (14:8)-Pflichtsieg und stehen nun in der 2. Pokalrunde, die Anfang Oktober ausgetragen wird. In der Bertha-Benz-Halle lieferte die Mannschaft von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson einen soliden, wenn auch wenig spektakulären Auftritt ab. Als bester Torschütze aufseiten der Oberbergischen zeichnete sich Hákon Dadi Styrmisson mit sieben Treffern bei zwölf Versuchen für sein Team aus.

In den ersten Spielminuten demonstrierten die Gäste zunächst, dass sie zurecht als Favoriten nach Baden-Württemberg gereist waren. In der zweiten Minute verbuchte VfL-Keeper Tibor Ivanišević die erste Parade auf seinem Konto. Im Gegenzug besorgte Štěpán Zeman das 1:0 für die Gummersbacher. Noch in derselben Spielminute wiederholte sich das Szenario erneut – diesmal sogar mit einer Doppelparade des serbischen Torhüters – und die Oberbergischen gingen mit 2:0 in Front. Insbesondere Ivanišević erwischte eine starke Anfangsphase und musste in den ersten 14 Minuten nur zwei Mal hinter sich greifen. Auf der Gegenseite tat sich jedoch auch der VfL im Angriff teilweise schwer und erzielte nur zwei weitere Treffer durch Styrmisson sowie Janko Božović zum 4:2-Zwischenstand.

Nach einer knappen Viertelstunde brachten sich die Gummersbacher dann selbst etwas in die Bredouille. Zunächst kassierten die Blau-Weißen den 4:4-Ausgleich (16. Minute), ehe Božović in Minute 17 nach einem überharten Einsteigen gegen Julian Broschwitz die rote Karte sah. Ihre Führung eroberten sich die Gäste allerdings umgehend zurück. Auch die Leichtigkeit der ersten Minuten fanden die Zweitliga-Akteure schließlich wieder. Die nun deutlich beweglichere 5:1-Abwehr der Gummersbacher stellte ihren Gegner vor Probleme. Zwischen der 20. und 26. Minute blieben die Pforzheimer folglich torlos, während der VfL vier Treffer hintereinander erzielte und den Spielstand auf 12:6 hochschraubte. Bis zum Halbzeitpfiff blieben die Gummersbacher konzentriert und behaupteten ihre Sechs-Tore-Führung (14:8).

Mit einem beruhigenden Polster ging es für die Oberbergischen in die zweite Hälfte, in der sich Szymon Dzialakiewicz und Alexander Hermann gleich in die Torschützenliste eintrugen (16:8, 34. Minute). Es folgte eine ordentliche Phase der Gastgeber, in denen sie sich wieder auf fünf Treffer herankämpften (17:12, 40. Minute), für ernsthafte Gefahr sorgten die Pforzheimer jedoch nicht. Die Gummersbacher agierten ihrerseits hektisch in ihren Offensivaktionen und präsentierten sich nicht mehr so zielstrebig wie noch gegen Ende des ersten Durchgangs. Ein gehaltener Strafwurf von Ivanišević, der insgesamt 17 Paraden für sich verbuchen konnte, sowie die Treffer von Zeman und Köster sorgten eine Viertelstunde vor dem Spielende wieder für einen komfortableren Vorsprung (21:14, 47. Minute).

Entsprechend unaufgeregt ging der VfL zunächst die Schlussphase des Pokalduells an, in der nun auch die Hausherren eine Hinausstellung hinnehmen mussten. In der 48. Minute wurde Tom Schlogl mit der dritten Zeitstrafe und damit mit der roten Karte bedacht. Dzialakiewicz erhöhte in Minute 51 auf 24:16 für die Gäste, die nun auch den zuletzt angeschlagenen Raul Santos sowie Martin Nagy auf der Torhüterposition einsetzten. Vor allem Nagy trug in den letzten Minuten mit teils überragenden Paraden dazu bei, dass die Führung der Gummersbacher nicht signifikant weiterschmolz. In der Offensive kam den Gästen teilweise die Konzentration abhanden, was zu fünf komplett torlosen Minuten zwischen der 54. und der 59. Minute bei zahlreichen erfolglosen Angriffen auf beiden Seiten führte. Schlussendlich fuhren die Oberbergischen, für die Styrmisson den letzten Treffer erzielte (25:19, 59. Minute), einen ungefährdeten, aber ebenso glanzlosen 25:20-Sieg ein.

Bis zur ersten Begegnung der Saison in der 2. HBL müssen sich die Fans des VfL Gummersbach noch zweieinhalb Wochen gedulden. Am Dienstag, den 14. September, um 19 Uhr ist der VfL Lübeck-Schwartau anlässlich des ersten Spieltags in der SCHWALBE arena in Gummersbach zu Gast.

Sport, Gesundheit & Nachhaltigkeit – Handballschule Oberberg mit beeindruckender Zwischenbilanz nach einem Jahr

© Handballschule Oberberg

Die Handballschule Oberberg ist nicht zu bremsen. Seit ihrer Gründung vor fast exakt einem Jahr hat sie bisher insgesamt 2.785 Kinder betreut, Corona getrotzt und sich ein sehr gutes Netzwerk aus zahlreichen Kindergärten, Schulen, Vereinen und anderen kooperierenden Institutionen aufgebaut – darunter die Special Olympics NRW sowie der Handballverband Mittelrhein. Daher zieht die Handballschule Oberberg nicht nur ein positives Fazit nach den Sommerferien mit sage und schreibe 25 Handballcamps, sondern blickt auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurück. Neben den Angeboten für Kinder bildet die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die beispielsweise die Kinder ihrer Mitarbeiter regelmäßig von der Handballschule Oberberg betreuen lassen oder gemeinsame Camps und Fortbildungen planen, einen weiteren Meilenstein. Mit ihren vielseitigen, individuell anpassbaren und qualitativen Angeboten hat sich die Handballschule Oberberg in der Region schnell etabliert.

Wie sehr Kinder und Jugendliche nach der Zeit des Lockdowns darauf drängten sich endlich wieder aktiv zu bewegen und gemeinsam mit Gleichaltrigen ihre Freizeit zu verbringen, zeigte der Ansturm auf die Angebote der Handballschule Oberberg in den abgelaufenen Sommerferien. Während der gesamten sechs Wochen verging im Oberbergischen Kreis kein einziger Tag, an dem es kein Camp der Handballschule Oberberg gab. Neben den eigenen Feriencamps veranstaltete die Handballschule Oberberg auch in Rösrath, Wipperfürth sowie Overath in Kooperation mit den jeweiligen Vereinen actionreiche und handballgeladene Ferienattraktionen. „Wir sind froh, dass wir jetzt wieder die Möglichkeit haben, die Kinder vor Ort in Bewegung zu bringen und hoffen, dass das in Zukunft weiterhin möglich bleibt“, betont Philipp-Jonas Wilhelm, sportlicher Leiter der Handballschule Oberberg.

Dass sich die Handballschule Oberberg im letzten Jahr einen festen Namen in der Region gemacht hat, ist aber nicht erst den Angeboten in den Sommerferien zu verdanken. Auch zu Lockdown-Zeiten entwickelte die Handballschule Oberberg Corona zum Trotz zahlreiche Online-Angebote, um ihrer Verantwortung gerade während dieser für Kinder so schweren Zeit gerecht zu werden. Insgesamt 70 erfolgreiche Online-Trainingseinheiten, die zu jeder Zeit gut angenommen und zahlreich gebucht wurden, standen auf der Agenda. Sie sorgten dafür, dass sich Kinder und Jugendliche auch zu Hause mit Freude fit halten konnten.

Auch das Vermarktungskonzept der Handballschule Oberberg ist gut angelaufen. So konnte man beispielsweise Unternehmen für das Thema Nachhaltigkeit begeistern, in dessen Rahmen gemeinsame Aktionen zwischen der Handballschule Oberberg und den Partnern im Bereich der „17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN“ umgesetzt werden. „Wir haben bei unserer Neuausrichtung im Jahr 2018 gesagt, dass wir als Heimat des Handballs nicht nur etwas für den VfL Gummersbach tun wollen, sondern unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden wollen“, erinnert Christoph Schindler, Geschäftsführer der VfL Handball Gummersbach GmbH: „Mit Gründung der Handballschule Oberberg haben wir uns die Themen Sport, Gesundheit und Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Dass die Region die Handballschule Oberberg im ersten Jahr und trotz Corona so gut angenommen hat, freut uns natürlich sehr und ist zugleich Ansporn dort weiter viel Energie hineinzuinvestieren.“

Im vergangenen Jahr brachte die Handballschule Oberberg mit über 120 Einheiten in Kindergärten und Schulen auch die Kids in Bewegung, die sonst keine großen Berührungspunkte mit dem Mannschaftssport und seinen Werten haben. Für die Zeit nach den Sommerferien legt die Handballschule Oberberg daher einen starken Fokus auf weitere Präsenz-Angebote und die Betreuung von Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen. Dabei ist die Handballschule Oberberg aktuell mit so vielen Institutionen im Gespräch, dass bereits nach neuen Trainern gesucht wird, um die zahlreichen Anfragen abdecken zu können. Zudem erarbeitet die Handballschule Oberberg stetig neue Konzepte und entwickelt maßgeschneiderte Angebote, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Da die nächsten Ferien nicht mehr in allzu weiter Ferne liegen, laufen auch die Planungen für kommende Camps bereits wieder auf Hochtouren.

sportstimme

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