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Erneut ausverkauft! Baskets beenden das Jahr mit einem Heimsieg gegen Frankfurt

© Sportfoto-Sale (JB)

Bonn. (PM Baskets) Am zwölften Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn mit 89:66 (22:14, 18:13, 28:20, 21:19) gegen die FRAPORT SKYLINERS gewonnen und dadurch die Tabellenführung verteidigt.

Tyson Ward führte die Baskets mit einem neuen persönlichen Bundesliga-Bestwert von 29 Punkten an und traf dabei sieben Dreier (ebenfalls neuer Bestwert). Zum dritten Mal in Folge war der Telekom Dome ausverkauft.

Spielbericht

Für den verletzten Jeremy Morgan rückte Tyson Ward in die Starting Five. Zusammen mit Ward starteten TJ Shorts II, Karsten Tadda, Finn Delany und Leon Kratzer für die Baskets in das letzte Spiel des Jahres 2022. Der erste Angriff der Partie lief über Shorts II, der aus dem Pick-and-Roll Kratzer bediente, der wiederum per Dunking abschloss und somit schnell für das erste Highlight des Spiels sorgte (2:0, 1. Minute). Nachdem Frankfurt kurzzeitig ausgleichen konnte, übernahmen die Baskets früh die Kontrolle über die Partie. Tyson Ward traf zwei Dreier und markierte während eines Bonner 13:6-Laufs acht Punkte (15:8, 7.). Teilweise leisteten sich die Gastgeber jedoch zu einfache Fehler, wodurch Frankfurt in Schlagdistanz blieb (15:13, 8.). Deane Williams per Dunking und Karsten Tadda mit einem Stepback-Dreier mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr sorgten zum Viertelende wieder für klarere Verhältnisse (22:14, 10.).

Zum Start des zweiten Viertels verkürzten die Gäste nochmal, doch Bonn hatte erneut aus der Distanz die richtige Antwort. Dieses Mal netzte Delany zwei Dreier ein und am Ende eines 8:0-Laufs führten die Gastgeber erstmals zweistellig (31:21, 14.). Im weiteren Verlauf des zweiten Viertels stockte bei beiden Mannschaften der Motor im Angriff. Die 6000 Fans im Telekom Dome spürten, dass die Baskets Unterstützung brauchten und sorgten für lautstarke Stimmung (33:26, 18.). Mit einem 7:0-Lauf zogen die Baskets wieder davon und führten zur Halbzeitpause souverän (40:27, 20.). In der ersten Hälfte verteilten die Hausherren bereits 13 Assists und trafen starke 53 Prozent von der Dreierlinie (7/13).

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Baskets stark aus der Distanz. Allen voran Tyson Ward, der vier weitere Dreier im dritten Viertel einnetzte und in diesem Spielabschnitt insgesamt 14 Punkte erzielte, verhalf den Bonnern zu einer immer komfortableren Führung. Frankfurt traf zwar zu Beginn der zweiten Halbzeit auch gut aus der Distanz, musste sich aber zu oft auf Einzelaktionen verlassen. Die Baskets hingegen fanden viele offene Würfe, waren auch defensiv immer aufmerksam und kontrollierten die Partie (59:43, 28.). Wenig später war es Ward mit seinem siebten Dreier, der die Führung der Baskets erstmals auf über 20 Punkte schraubte (64:43, 29.). Mit 21 Punkten Vorsprung ging es auch in das letzte Viertel (68:47, 30.).

Dort änderte sich am Spielverlauf nichts mehr. Frankfurt lebte im Angriff hauptsächlich von Einzelaktionen, Bonn ließ den Ball hingegen weiter gut durch die eigenen Reihen laufen und kam so am Ende auf insgesamt 27 Assists. Nachdem TJ Shorts aus dem Schnellangriff traf, betrug die höchste Führung des Spiels 25 Punkte (81:56, 35.). Mit 89:66 gewannen die Gastgeber schließlich ungefährdet gegen Frankfurt. Mit dem zehnten Saisonsieg im elften Spiel verteidigten die Baskets die Tabellenführung in der easyCredit Basketball Bundesliga souverän und gehen als Spitzenreiter ins neue Jahr.

Statements zum Spiel

Tuomas Iisalo (Headcoach Telekom Baskets Bonn): „Wir haben nicht „das Beste zum Schluss“ für dieses Jahr aufbewahrt. Die letzten Tage waren sehr schwer für uns. Zuerst kam die Verletzung von Jeremy Morgan, dann kam die Erkrankung von Michael Kessens und auch unsere Kooperationsspieler Jonas Falkenstein und Zaba Bangala waren nicht fit. Aber wir mussten nun mal zehn Spieler im Kader haben. Es war nicht optimal. Gleichzeitig waren wir sehr von Frankfurts letzten beiden Spielen beeindruckt. Sie haben klar zwei gute Mannschaften und Playoff-Kandidaten dominiert und spielen einen sehr unkonventionellen Stil. Das hat man gemerkt: In der ersten Halbzeit haben wir viele Fehler in der Verteidigung begangen. In der zweiten Halbzeit lief das besser, aber beide Teams waren von der Dreierlinie heiß. In der zweiten Halbzeit war ich mit unserer Defense, Aktivität und unserem Rebounding zufriedener. Es war etwas frustrierend, dass wir eigentlich viele Fastbreak-Chancen hatten, aber dann Ballverluste oder vergebene Korbleger produziert haben. Unsere Mentalität lautet „next man up“ und heute waren das zum Beispiel Tyson Ward, Deane Williams und Zach Ensminger, die uns viel gegeben haben – und so spielt eine gute Mannschaft.“

Geert Hammink (Headcoach FRAPORT SKYLINERS): „Kurz zusammengefasst: wir haben keine Chance gehabt! Ich muss Coach Tuomas Iisalo und den Telekom Baskets gratulieren. Wir konnten in der ersten Halbzeit physisch nicht mithalten. Wir hatten Probleme, nach dem Einwurf den Ball über die Mittellinie zu bekommen. Wir haben versucht, es mit Dribblings zu lösen. Das war dann noch mehr von dem entfernt, was wir eigentlich machen wollten. Wir haben in der zweiten Hälfte viel besser gespielt. Wir wurden nicht mehr so physisch dominiert wie in der ersten Halbzeit. Dann hatten wir mehr Probleme, den Bonner Fastbreak zu stoppen. Weil wir kurz vorm Jahreswechsel sind, wollen wir es positiv abschließen: Wir haben mindestens die letzten zwei Viertel gekämpft und alles versucht. Das können wir mit ins neue Jahr nehmen und darauf aufbauen.“

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn: Shorts II (8 Punkte, 9 Assists, 5 Rebounds), Ward (29/7 Dreier, 9 Rebounds), Ensminger (2), Herrera (6), Tadda (7/2), Kratzer (11, 10 Rebounds), Williams (10/1), Delany (16/2, 6 Rebounds, 5 Assists), Falkenstein (DNP), Bangala (DNP)

FRAPORT SKYLINERS: Wank (21), Lewis (4), Beliauskas (5), Obiesie (15), Richardson (5), Onyejiaka (2), Robertson (6), Frazier (8), Adekunle (0), Samare (DNP)

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