Gummersbach. (PM VFL) Nach zweiwöchiger Pause hat der VfL Gummersbach am frühen Sonntagnachmittag den 14. Spieltag der Saison 2022/23 in der LIQUI MOLY HBL... Dezimierter VfL muss sich Rekordmeister Kiel nach großem Kampf geschlagen geben

Ellidi Snaer Vidarsson – © Sportfoto-Sale (MK)

Gummersbach. (PM VFL) Nach zweiwöchiger Pause hat der VfL Gummersbach am frühen Sonntagnachmittag den 14. Spieltag der Saison 2022/23 in der LIQUI MOLY HBL absolviert.

Beim THW Kiel kam die Mannschaft von Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson nicht über ein 28:31 (14:14) hinaus. Für die Gummersbacher war es die fünfte Saisonniederlage im 13. Spiel. Dabei begannen die personell angeschlagenen Blau-Weißen furios und hielten lange mit den deutlich favorisierten Norddeutschen mit. Schlussendlich setzte sich allerdings die größere Routine und individuelle Klasse des THW knapp durch.

Der VfL legte einen Raketenstart an den Tag und setzte die Kieler von Beginn an unter Druck. Ohne den verletzten Dominik Mappes agierten die Oberbergischen mit Ole Pregler auf der Spielmacherposition und überraschten den Favoriten aus dem Norden mit Mut und Effizienz, als sie nach sechs Minuten bereits mit 5:0 in Führung gingen. Auch wenn der THW in der Folge besser ins Spiel kam, hielten die Gäste das Tempo und die Konzentration hoch und distanzierten die Hausherren in Person von Tom Jansen bis zur 15. Minute weiterhin auf fünf Tore (15:10).

Die Gummersbacher spielten mutig auf, konnten die klare Führung ob eigener Fehler, die Kiel direkt auszunutzen wusste, jedoch nicht weiter aufrechterhalten. Binnen sieben Minuten schmolz der Vorsprung peu à peu bis zum 11:11-Ausgleich des THW (22. Minute). Bis zum 13:13 blieben die Teams auf Augenhöhe, ehe die Blau-Weißen den ersten Rückstand hinnehmen mussten (13:14, 27. Minute). Ein gehaltener Siebenmeter von VfL-Keeper Tibor Ivanišević und der Treffer von Pregler im direkten Gegenzug stellten die Weichen zur Halbzeitpause wieder auf Unentschieden (14:14, 30. Minute).

Nach dem Seitenwechsel dominierten zunächst beide Abwehrreihen das Spielgeschehen, so dass sich eine ausgeglichene Phase entwickelte, in der die Oberbergischen erfolgreich dagegenhielten. Einen zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand münzte Ellidi Vidarsson mit dem dritten Gummersbacher Tor in Folge wieder in eine Führung um (19:18, 41. Minute). Von da an mussten die Gäste allerdings auf Köster verzichten, der sich in bei einer Defensivaktion am Fuß verletzte und nicht weiterspielen konnte. Für den VfL wurde es trotz großer Moral nun immer schwerer und so mussten die Blau-Weißen in Minute 47 den ersten Drei-Tore-Rückstand (21:24) und zwei Minuten später den ersten Vier-Tore-Rückstand der Partie hinnehmen (21:25).

Auch in der Schlussphase bewies das beherzt aufspielende Team von Sigurdsson ungebrochen Moral und verkürzte durch den starken Lukas Blohme auf 23:25 (51. Minute). Insgesamt blieben die Kieler den Gummersbachern allerdings vor allem in der Offensive einen Schritt voraus. In der 56. Minute waren es wieder vier Treffer Abstand, die die Vorentscheidung der Partie bedeuteten (26:30). Bis zum Abpfiff kämpften die Blau-Weißen um jeden Ball und erzielten ihr letztes eigenes Tor zum abschließenden 28:31 in der 60. Minute.

Am kommenden Donnerstag, den 1. Dezember, ist der VfL Gummersbach das nächste Mal in der LIQUI MOLY HBL im Einsatz. Um 18:05 Uhr – eine Stunde vor der gewohnten Zeit – treffen die Oberbergischen in der SCHWALBE arena auf die Rhein-Neckar Löwen. Resttickets für die Partie können unter vfl-gummersbach.de/tickets/ erworben werden.

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Schafft der VFL Gummersbach den Klassenerhalt in der Bundesliga?

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