Wuppertal. (PM BHC) Die Bergischen Löwen können nach einem verdienten 28:33 (14:16)-Erfolg bei Eintracht Hildesheim zwei, bis in die Schlussphase hart umkämpfte Auswärtspunkte mit... BHC holt die ersten Auswärtspunkte
BHC Trainer Sebastian Hinze

BHC Trainer Sebastian Hinze – © by Sportstimme (MK)

Wuppertal. (PM BHC) Die Bergischen Löwen können nach einem verdienten 28:33 (14:16)-Erfolg bei Eintracht Hildesheim zwei, bis in die Schlussphase hart umkämpfte Auswärtspunkte mit auf die Heimfahrt ins Bergische Land nehmen und stehen nach dem zweiten Spieltag ohne Verlustpunkt da.

Die Gastgeber wollten den Bergischen gleich von Beginn an zeigen, wer Herr im Haus ist und gingen entsprechend forsch und emotional aus der 5:1-Deckung zu Werke – doch die Löwen nahmen den Kampf an und so sahen die 1.706 Zuschauer in der Volksbank-Arena gleich ein temporeiches und kampfbetontes Zweitligaduell. Eine frühe Zeitstrafe gegen Criciotoiu überstand der BHC schadlos und der bis dato alleinige Torschütze Arnor Gunnarsson besorgte per Strafwurf das 2:3 (8.). Die Gäste setzten aus der kompakt aufgestellten Abwehr mit viel Tempo nach, sodass Eintracht-Coach Gerald Oberbeck nach dem 3:7 (12.) früh die erste Auszeit für sein Team nahm. Rund um eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Max Darj konnte Hildesheim den Rückstand auch dank eines gut aufgelegten Jakub Lefan im Tor der Hausherren auf zwei Treffer verkürzen. Doch dann saß Chris Meiser für die Eintracht eine Strafe ab, sodass Gunnarsson vom Strich mit seinem bereits siebten Tor des Abends wieder auf 7:10 (18.) erhöhte. Die Niedersachsen blieben jedoch am Ball, sodass Sebastian Hinze nach dem 9:10 (20.) ebenfalls eine Auszeit nahm und Christopher Rudeck für Bastian Rutschmann zwischen die Pfosten brachte, der gleich von Außen gegen Lungela die Ecke zumachte. Mit der notwendigen Stabilität und emotionalen Stärke ließen sich die Bergischen Löwen auch nicht nachhaltig von den weiteren Paraden des gegnerischen Torhüters beeindrucken, verhinderten bis zur Pause mehrfach den Ausgleich der Eintracht und legten per Gegenstoß kurz vor der Halbzeitsirene verdient auf 14:16 vor.

Gleich zu Beginn von Halbzeit Zwei war es erneut Torhüter Lefan, der seinen Vorderleuten die Grundlage für einen möglichen Ausgleich bereitete, doch auch Christopher Rudeck wusste zur rechten Zeit die richtigen Parade auszupacken, sodass der BHC mit dem 17:20 (40.) wieder ein wenig Distanz auf die Spielanzeige brachte. In der Folge Zeit stets das gleiche Bild: Hildesheim bemühte sich weiter redlich um den Ausgleich, doch die Bergischen hielten die Eintracht mindestens bei einem Tor Rückstand und drückten in den entscheidenden Phasen wieder auf das Gaspedal, sodass Gerald Oberbeck nach einer Drei-Tore-Serie des BHC zum 20:24 (46.) die nächste Auszeit nahm. Christopher Rudeck parierte gut acht Minuten vor dem Ende beim 24:28 sensationell aus sechs Metern gegen Meiser – die Vorentscheidung? Es sah so aus, denn nach dem elften Treffer von Arnor Gunnarsson holte der Eintracht-Coach seine Mannschaft erneut zur Auszeit. Die Hausherren, konnten sich noch einmal fangen und ließen den BHC nicht noch deutlicher davon ziehen. Am Ende feierten die Bergischen Löwen mit den mehr als fünfzig mitgereistem Fans, die ihre Mannschaft lautstark durch die Partie getragen hatten, die ersten Auswärtspunkte der Saison.

Löwengebrüll – die Stimmen zum Spiel Sebastian Hinze: „Wir sind sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. Beide Seiten haben ein gutes, kämpferisches Spiel gemacht und wir haben über die gesamte Spielzeit hinweg verdient gewonnen, weil wir unter Druck gut dagegen gehalten haben, obwohl wir einige Chancen liegen lassen. Vom Ansatz, wie wir spielen wollen haben wir es gut gemacht, die Zeitstrafen gut kompensiert und am Ende mehr Qualität auf der Bank gehabt. Großes Kompliment an Hildesheim – es war ein hartes Stück Arbeit für uns.“ Gerald Oberbeck: „Der Sieg für den BHC geht in Ordnung, denn wir haben in der zweiten Halbzeit kräftemäßig abgebaut. In Durchgang Eins hatten wir die Möglichkeit es enger zu gestalten, sodass zur Pause ein besseres Ergebnis drin gewesen wäre. Die bessere Mannschaft mit mehr Alternativen hat es gut ausgenutzt – trotzdem bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft und der tollen Unterstützung der Zuschauer zufrieden.“

Eintracht Hildesheim: Twarz, Lefan – Schieb (1), Nelson (1), John (4), Meiser (1), Lungela (3), Cherouveim, Ignatow (1), Tzourfas (3), Wiebe, Weit, von Hermanni, Backs, Passias, Savvas (14/4). Trainer: Gerald Oberbeck

Bergischer HC: Rutschmann, Rudeck – Kotrc (4), J.Artmann, Gutbrod (1), Bettin (2), Dell, Szücs, Arnesson (6), Babak (1), Darj (3), Petrovsky, Nippes (1), Criciotoiu (1), Majdzinski (3), Gunnarsson (11/8). Trainer: Sebastian Hinze

Schiedsrichter: Matthias Klinke und Sebastian Klinke
Siebenmeter: 4/4 – 7/7
Zeitstrafen: 3 – 6 (Meiser, Backs, Savvas – Criciotoiu, Darj (3), Petrovsky (2)) Rote Karte: Darj (3. Zeitstrafe)
Spielverlauf: 2:1 (5.), 3:5 (10.), 6:9 (15.), 9:10 (2

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