Solingen. (PM BHC) 17 Heimspiele hat der Bergische HC in dieser Saison absolviert, 17 Mal mussten die Handballer auf Unterstützung von den Rängen verzichten.... BHC freut sich auf bis zu 1000 Fans

Die Fans des BHC im ISS Dome – © by Sportfoto-Sale (MK)

Solingen. (PM BHC) 17 Heimspiele hat der Bergische HC in dieser Saison absolviert, 17 Mal mussten die Handballer auf Unterstützung von den Rängen verzichten.

Am Mittwoch hat das Warten ein Ende. Wenn die Rhein-Neckar Löwen um 19 Uhr zu Gast im ISS Dome Düsseldorf sind, dürfen 1000 Zuschauer dabei sein. Ob sie ihr Team im Löwenduell zum Sieg schreien?

„Es ist total schön, endlich wieder vor Publikum zu spielen“, freut sich Trainer Sebastian Hinze. „Wir hoffen, dass uns das hilft. Wenn wir gut ins Spiel kommen, ist die Wirkung natürlich positiv.“ Dennoch weiß der Coach, dass seine Mannschaft von Anfang an mit einer Endspiel-Mentalität in die Partie gehen muss. „Um in der aktuellen Situation Erfolgserlebnisse zu sammeln, müssen wir immer ans absolute Limit gehen. Das ist nicht einfach für die Jungs.“

Zumindest werden die Bergischen am Mittwoch sechs Tage kein Bundesliga-Spiel bestritten haben – das ist aktuell eine ungewöhnlich lange Pause. „Da hatten wir endlich mal wieder eine richtige Einheit, in der wir an unserem System arbeiten und uns einfach mal um uns kümmern konnten, ohne uns taktisch schon auf den nächsten Gegner konzentrieren zu müssen. Ich glaube, das haben alle genossen – inklusive mir“, erläutert der Trainer.

Inzwischen liegt der Fokus selbstverständlich auf den Rhein-Neckar Löwen, die mit dem Schwung eines 31:22-Erfolgs gegen die MT Melsungen nach Düsseldorf reisen. Die Form des Tabellenvierten ist insgesamt aber schwankend. Zwar holte die Mannschaft, die statt des scheidenden Martin Schwalb von Interimscoach Klaus Gärtner gecoacht wird, ein Remis in Flensburg, unterlag aber den Füchsen Berlin (24:27) sowie etwas überraschend in Stuttgart (28:32), gegen Erlangen (26:30) und in Balingen (30:32).

„Vor dem Spiel gegen Melsungen hatten sie zehn Tage Zeit. Das hat ihnen wohl auch geholfen“, meint Hinze, der sich natürlich trotzdem Chancen gegen seinen Arbeitgeber ab Sommer 2022 ausrechnet. „Wir brauchen unser Abwehr-Gegenstoß-Paket und müssen Ballverluste unbedingt vermeiden. Die werden gnadenlos bestraft“, weiß der Trainer. „Im Angriff brauchen wir also einen guten Plan, viel Bewegung und eine gute Beinarbeit.“

Die Chancen, dass es zum ersten BHC-Sieg im ISS Dome reicht, wachsen auch durch eine gewisse personelle Entspannung. Max Darj ist ins Training zurückgekehrt und wird auch am Mittwoch einsatzbereit sein. Der Schwede war in Leipzig nach einem Zusammenprall am Kopf genäht worden und musste daher beim 23:31 in Lemgo aussetzen. Auch Mannschaftskapitän Fabian Gutbrod musste im Lipperland pausieren. Seine Rückenprobleme erwiesen sich aber nicht als nachhaltig, so dass auch er in den Kader zurückkehrt.

Damit fehlt neben den langzeitverletzten Maciej Majdzinski und Yannick Fraatz voraussichtlich nur Arnor Gunnarsson mit einer Muskelverletzung der Wade. Der Rechtsaußen war zuletzt oft von Rechtshänder Jeffrey Boomhouwer vertreten worden. Neben Kristian Nuppes hat Hinze in Julian Thomas eine weitere Linkshänder-Option. Der A-Jugendliche trainiert bis zum Saisonende fest bei den Profis mit und hat in Lemgo bereits seine ersten Minuten absolviert.

sportstimme

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