Bonn. (PM Baskets) Die Telekom Baskets Bonn schwimmen weiter auf der Erfolgswelle: Am Freitagabend hat die Mannschaft von Headcoach Tuomas Iisalo (jüngst als BBL-Trainer... Baskets stellen mit elftem Sieg in Folge ihren Vereinsrekord ein!

Bonn. (PM Baskets) Die Telekom Baskets Bonn schwimmen weiter auf der Erfolgswelle: Am Freitagabend hat die Mannschaft von Headcoach Tuomas Iisalo (jüngst als BBL-Trainer des Jahres ausgezeichnet) mit 85:74 (24:17, 24:20, 18:21, 19:16) gegen ratiopharm ulm und damit das elfte Spiel in Serie gewonnen.

Somit stellen die Baskets ihren Siegesserien-Vereinsrekord aus der Saison 1997/1998 ein! Mit dem Erfolg steht auch fest, dass Bonn mindestens den zweiten Tabellenplatz nach der easyCredit BBL-Hauptrunde sicher hat. Saulius Kulvietis avancierte mit 17 Punkten (darunter fünf Dreier) zum Topscorer.

Schon am kommenden Sonntag, dem 01.05.2022, wartet das letzte Saisonspiel auf die Telekom Baskets: Dann treffen sie erneut auswärts auf die NINERS Chemnitz.

Key facts

Meilenstein: Mit elf Rebounds erzielte Leon Kratzer nicht nur eine persönliche Saisonbestleistung, sondern sicherte sich im Spiel auch den 750. Rebound seiner easyCredit BBL-Karriere
Freiwurf-Festival: Insgesamt standen beide Teams 42 Mal an der Freiwurflinie. Ulm warf 37 Freiwürfe, Bonn kam auf sieben
Teamplay: Die Baskets verteilten 18 Assists, fünf Bonner punkteten zweistellig
Bestleistung: Oleksandr Lypovyy machte mit zehn Punkten sein bislang bestes Spiel für Bonn

Spielbericht

Baskets-Trainer Tuomas Iisalo schickte eine Startformation ins Rennen, die so noch nie zusammen ein Spiel begonnen hatte: Zu Karsten Tadda gesellten sich Javontae Hawkins, Justin Gorham, Oleksandr Lypovyy und Leon Kratzer. Auch wenn die Baskets mit dieser durchweg körperlich großen Aufstellung auf vielen Positionen physische Vorteile genossen, waren die ersten Minuten des Spiels auf beiden Seiten durch Tempobasketball geprägt (6:5, 3. Minute). Bonn zeigte sich jedoch im Angriff variabler als seine Gastgeber, überzeugte schon im ersten Viertel mit 10 Assists und gutem Zusammenspiel und nutzte spielte klug seine taktischen Vorteile aus. So setzte sich Lypovyy aufgrund seiner Größenvorteile am Zonenrand durch und zwang Ulm zur ersten Auszeit (21:14, 10.) Mit sieben Punkten Vorsprung ging es anschließend auch ins zweite Viertel (24:17, 10.)

Ulm erwischte den besseren Start ins zweite Viertel und kämpfte sich schnell auf 26:23 (14.) heran. Zwar verteidigten die Baskets weiterhin engagiert, jedoch fanden sie im Angriff – trotz aussichtsreicher Chancen – nicht zu ihrem Wurfglück. Was immer Coach Iisalo seinen Jungs in der anschließenden Auszeit mit auf den Weg gab, schien seine Wirkung nicht zu verfehlen: Hatte sein Team bis dahin drei von 13 Dreipunktewürfen getroffen (23 Prozent), drehten seine Spieler nun von der Dreierlinie auf! Fünf Dreier in Serie rauschten durch den Ulmer Korb, darunter drei Distanzwürfe von Skyler Bowlin! Als Flügelspieler Lypovyy den sechsten Baskets-Dreier in diesem Viertel verwandelte, war seine Mannschaft innerhalb von fünf Minuten auf 48:29 (19.) davongeeilt! Bonn kratzte in der Folge mehrfach an der 20-Punkte-Führung, stattdessen gelang es jedoch den Ulmern mit einem 8:0-Lauf bis zur Halbzeit wieder auf 48:37 (20.) aufzuschließen.

Nach dem Seitenwechsel griffen sich die Gäste erneut die Kontrolle über das Spiel und bauten ihre Führung mit einem 6:0-Lauf wieder aus (54:37, 23.). Im Anschluss führten jedoch viele Unterbrechungen und Foulpfiffe dazu, dass die Baskets ihren Spielrhythmus verloren. Ulm wurden alleine im dritten Viertel 17 Freiwürfe zugesprochen, wodurch die Gastgeber wieder bis auf 61:57 (39.) herankamen. Einem Dreier von Kulvietis und einem Korbleger von Gorham waren es zu verdanken, dass die Bonner dennoch ein kleines Punkte-Polster mit ins Schlussviertel nahmen (66:58, 40.).

Dort drängten die Telekom Baskets auf die schnelle Vorentscheidung und setzten sich erneut zweistellig ab (74:62, 35.). Doch der Vorsprung sah sicherer aus als er war: Auch im Schlussviertel gelangte Ulm beinahe in jedem Angriff an die Freiwurflinie (zehn Freiwürfe im vierten Viertel), während die Baskets im Angriff zu statisch agierten und sich nur noch wenige gute Würfe erspielten. Ulm verkürzte in der 39. Minute noch einmal auf 76:70, doch Bonn fand im richtigen Moment zu seiner Wurfstärke zurück. Ein Dreier von Lypovyy sowie zwei Distanztreffer von Kulvietis besiegelten im Anschluss den 85:74-Auswärtssieg.

Stimmen zum Spiel

Tuomas Iisalo (Headcoach Telekom Baskets Bonn): „Glückwunsch an mein Team, wir haben heute eine sehr gute Leistung gezeigt. In der ersten Halbzeit waren wir physisch die klar bessere Mannschaft, wir haben immer eine Lösung gefunden und das war der Weg zum Sieg.“

Jaka Lakovic (Headcoach ratiopharm ulm): „Heute ging es darum, ob wir mit der Intensität des Bonner Spiels mithalten können. Das war leider nicht der Fall, wir waren nicht auf diesem Level. Wir hingen immer hinten dran, dies hat sich Bonn zunutze gemacht und deswegen am Ende auch verdient gewonnen. Daher möchte ich Coach Iisalo und seinem Team zum Sieg gratulieren.“

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn: Ward (7 Punkte/1 Dreier), Gorham (16/3), Kessens (8), Tadda (4), Kulvietis (17/5), Lypovyy (10/2), Bowlin (10/3), Hawkins (12/2), Kratzer (1), Falkenstein (dnp)

ratiopharm ulm: Christon (4), Blossomgame (20), Evans (5), Günther (4), Thornwell (17), Philipps (0), Bretzel (7), Klepeisz (5), Jallow (5), Zugic (3), Krimmer (dnp)

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