Bonn. (PM Baskets) Am sechsten Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn nach einer hochintensiven Partie mit 76:67 (10:12, 15:17, 18:14,... Baskets gewinnen Defensivschlacht gegen Chemnitz

Bonn. (PM Baskets) Am sechsten Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn nach einer hochintensiven Partie mit 76:67 (10:12, 15:17, 18:14, 33:24) gegen die NINERS Chemnitz gewonnen.

Im letzten Viertel platzte der offensive Knoten und die 4765 Zuschauer brachten den Telekom Dome zum Explodieren. Karsten Tadda traf in den letzten beiden Spielminuten zwei entscheidende Dreier. Parker Jackson-Cartwright wurde Topscorer mit 20 Punkten, fünf Rebounds, fünf Steals und vier Assists.

Der Matchwinner: Mit zwei Dreiern in den letzten zwei Minuten entschied Karsten Tadda das Spiel für Bonn. (Foto: Wolter)

Bereits nächsten Samstag müssen die Baskets erneut den #HEARTBERG verteidigen: Am 6.11.2021 empfangen sie um 20:30 Uhr die s.Oliver Würzburg im Telekom Dome. Tickets gibt’s hier >>>

Key Facts

Defensivschlacht: Nur 43 Punkte ließen beide Mannschaften jeweils in den ersten drei Vierteln zu. Dabei trafen beide Teams nur je 30 Prozent ihrer Würfe. Im letzten Viertel platzte dann mit 33:24 offensiv der Knoten
Lautstark: 4765 Fans trugen die Baskets zum dritten Sieg im dritten Heimspiel
Intensiv: Bonn forcierte durch harte Verteidigung 23 Chemnitzer Ballverluste
Tadda als Matchwinner: Mit zwei erfolgreichen Dreiern kurz vor Schluss sorgte der Baskets-Kapitän für die Entscheidung

Spielbericht

Parker Jackson-Cartwright, Karsten Tadda, Jeremy Morgan, Justin Gorham und Leon Kratzer eröffneten das Spiel für die Baskets. Nachdem Chemnitz die ersten Zähler der Partie erzielte, brachte Gorham die ersten Punkte für die Baskets auf die Anzeigetafel (2:2, 2. Minute). Der spektakulärste Treffer des ersten Viertels gelang wenig später Jackson-Cartwright. Mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr netzte der Aufbauspieler von knapp zehn Metern einen Dreier ein und sorgte für großen Jubel bei den 4765 Fans (5:2, 3.). Viel mehr erfolgreiche Offensivaktionen bot das erste Viertel nicht mehr, dafür aber intensive und hart Verteidigung von beiden Mannschaften. Die Baskets trafen im ersten Abschnitt nur 19 Prozent aus dem Feld (3/16), Chemnitz nicht viel besser, aber immerhin 31 Prozent (4/13). Daher ging das erste Viertel knapp an die Gäste (10:12, 10.).

PJC markierte die ersten fünf Bonner Punkte im zweiten Viertel und hatte zu diesem Zeitpunkt 10 der ersten 15 Zähler erzielt (15:14, 12.). Weiter hatten beide Teams in der Verteidigung besonders aktive Hände und forcierten einige gegnerische Ballverluste. Nelson Weidemann führte Chemnitz bei einem 8:0-Lauf mit fünf Punkten an und die Gäste legten erstmals ein kleines Polster zwischen beide Mannschaften (15:22, 16.). Nach einer Auszeit von Baskets-Headcoach Tuomas Iisalo antworteten die Hausherren selbst mit einem 8:0-Lauf und kämpften sich zurück ins Spiel (23:22, 18.). Fünf Punkte in Folge erzielte dabei Saulius Kulvietis. Zur Halbzeit hatten sich die Wurfquoten beider Teams nur geringfügig verbessert. Die Baskets trafen in den ersten 20 Minuten acht ihrer 30 Versuche, Chemnitz versenkte zehn von 28 Würfe. Die Gäste führten knapp (25:29, 20.).

Nach dem Seitenwechsel bestimmten zunächst Distanzwürfe das Spiel. Zweimal Chemnitz, zweimal Justin Gorham für Bonn: Beide Mannschaften wechselten sich mit erfolgreichen Dreiern ab (31:35, 24.). Wenig später glichen die Baskets beim Stand von 35:35 erstmals in der zweiten Halbzeit aus. Mit weiterhin wenigen Punkten und einem Unentschieden ging es dann auch in das letzte Viertel (43:43, 30.).

Auch zur Mitte des vierten Viertels begegneten sich die intensiv spielenden Mannschaften noch auf Augenhöhe (50:50, 34.). Die Bonner Akteure merkten, dass sie Unterstützung für die finalen Spielminuten brauchten, forderten diese ein und bekamen sie lautstark von den Fans auf den Rängen. Und dann platzte plötzlich der Knoten. Skyler Bowlin und Parker Jackson-Cartwright trafen von außen, Jeremy Morgan netzte einen schwierigen Mitteldistanzwurf ein und Michael Kessens schloss unter dem Korb ab. Aber auch Chemnitz punktete nun fleißig mit und hielt die Partei noch offen (65:63, 39.). Dann folgten die entscheidenden Szenen: Jeremy Morgan blockte einen Chemnitzer Wurfversuch und zog auf der Gegenseite ein unsportliches Foul. Nach einem erfolgreichen Freiwurf netzt Karsten Tadda aus dem folgenden Einwurf mit Ablauf der 24-Sekunden-Uhr einen Dreier ein (69:63, 39.). Zwei Angriffe später bekam Tadda den Ball erneut auf der linken Seite, drückte wieder von außen ab, traf auch seinen zweiten Dreier und entschied so 22 Sekunden vor Schluss das Spiel für die Baskets (74:65, 40.).

Mit dem 76:67-Sieg über Chemnitz bleibt Bonn vor heimischem Publikum weiterhin ungeschlagen und steht mit vier Siegen aus den ersten sechs Spielen nun auf dem fünften Tabellenplatz.

Statement zum Spiel

Tuomas Iisalo (Headcoach Telekom Baskets Bonn): „Es war ein schwieriges Spiel, wie erwartet. Wir haben viel Respekt vor Chemnitz, sie sind sehr talentiert und erfahren. Sie sind durch Rodrigo Pastore auf beiden Seiten des Feldes sehr gut organisiert. Es war ein besonderes Spiel und etwas anders als erwartet. Vor dem Spiel dachte ich, wir hätten einen Reboundvorteil, was aber nicht funktioniert hat. Chemnitz war am Brett in der ersten Halbzeit viel besser. Zusammen mit unserem Wurfpech war das ein großes Problem, da wir uns so auch keine zweiten Chancen erspielen konnten. Es war ein sehr wichtiger Sieg gegen einen direkten Playoff-Konkurrenten. Ich ziehe meinen Hut vor unseren Spielern, die mit viel Energie und Emotionen in der zweiten Halbzeit gekämpft haben. Sie hatten auch am Ende das Vertrauen, dass wir zurückkommen und gewinnen können, das freut mich.“

Rodrigo Pastore (Headcoach NINERS Chemnitz): „Wir wussten, wie Bonn spielen will und hatten das Gefühl, dass wir drei Viertel lang ihren Rhythmus brechen konnten. Wir hätten phasenweise eigentlich höher führen können, aber Ballverluste, vergebene einfache Chancen oder offene Dreier sowie ein paar unglückliche Pfiffe haben das verhindert. Das vierte Viertel war dann ein komplett anderes Spiel. Bonn hat angefangen, seine Würfe zu treffen, unsere Offensive stagnierte dagegen etwas. Wir haben zu viel Eins-gegen-Eins gespielt, die Ballbewegung stoppte, dadurch haben wir das Spiel verloren. Aber nach 38 Minuten lagen wir noch gleich auf und ich glaube das Endergebnis spiegelt nicht richtig den Spielverlauf wider. Wir müssen daran arbeiten, wie wir die Spiele zu Ende spielen.“

Punkteverteilung

Telekom Baskets Bonn: Ward (0 Punkte), Gorham (11/2 Dreier, 9 Rebounds), Kessens (7, 6 Rebounds), Tadda (10/2), Kulvietis (8/1), Bowlin (12/3), Morgan (8/1, 4 Assists), Kratzer (0), Jackson-Cartwright (20/2, 5 Rebounds, 5 Steals, 4 Assists), Mboya Kotieno (DNP), Hasbargen (DNP)

NINERS Chemnitz: Weidemann (7/1), Ziegenhagen (0), Richter (5), Wimberg (8/2), Mike (7), Massenat (17/2), Karacic (2), Robinson (3/1), Susinskas (12/2), Atkins (6)

sportstimme

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.