Eintracht: Knapper Sieg gegen Hüttenberg Eintracht: Knapper Sieg gegen Hüttenberg
Hagen. (PM Eintracht) Das war eine Einweihung der Krollmann-Arena, wie man sie sich von Seiten des VfL Eintracht Hagen vorgestellt hatten.... Eintracht: Knapper Sieg gegen Hüttenberg

Hagen. (PM Eintracht) Das war eine Einweihung der Krollmann-Arena, wie man sie sich von Seiten des VfL Eintracht Hagen vorgestellt hatten.

Auch unter dem frenetischen Jubel von Hauptsponsor Udo Krollmann schlägt der VfL Eintracht Hagen in der 2. Handball-Bundesliga den TV Hüttenberg mit 29:28 (12:12). „Wahnsinn, was wir für eine Moral an den Tag gelegt haben“, lobte VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt seine Mannschaft nach Spielschluss.

Sein Pendant auf Hüttenberger Seite, Emir Kurtagic, gratulierte dem Gastgeber zu den zwei wichtigen Punkten und analysierte das Spiel wie folgt: „Wir haben über weite Strecken der Partie gut gespielt, produzieren aber in einfachen Situationen zu viele Fehler. Hagen hat ein, zwei Fehler weniger gemacht und das Spiel dadurch gewonnen.“

Zu Beginn der Begegnung war es vor allem VfL-Keeper Nils Dresrüsse, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Mit einigen spektakulären Paraden brachte er die TVH-Angreifer schier zur Verzweiflung. Allerdings schlug die Pfannenschmidt-Sieben zu wenig Kapital daraus. Immer wieder hatte man Probleme, nach Ballgewinnen ins eigene Tempospiel zu kommen. So produzierte der VfL einige technische Fehler und hielt den TVH so im Spiel. Die Mittelhessen hatten mit Tomas Sklenak eine der prägenden Figuren in ihren Reihen. Am Ende kam der Tscheche auf sechs Treffer.

Zu Beginn der zweiten Hälfte übernahm dann der TVH das Kommando und setzte sich auf zwei Tore ab. Sören Kress und Co. ließen aber zu keinem Zeitpunkt locker und blieben in Schlagdistanz. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Eintracht kämpfte sich immer wieder auf ein Tor heran, schaffte es aber nicht, den Ausgleichstreffer zu erzielen – wie schon beim vorigen Heimspiel gegen die DJK Rimpar Wölfe. Erst in der 53. Minute war es Youngster Tim Brand, der das beinahe erlösende 26:26 per Gegenstoß erzielte. „Unser Tempospiel in der zweiten Halbzeit war sicherlich entscheidend. So sind wir die unangenehme 3:2:1-Abwehr von Hüttenberg ein ums andere Mal umgangen“, befand Pfannenschmidt, der letztlich dafür belohnt wurde, in der zweiten Halbzeit auch auf die jüngeren Spieler wie Brand zu setzen.

Gegen Ende des Spiels war es dann Tobias Mahncke, der die Krollmann Arena zu einem Hexenkessel machte. Mit seinen Paraden ebnete er den Weg zum Sieg und war auch in der letzten Aktion der entscheidende Mann. Einen Wurf von Markus Stegefelt hielt die Nummer eins des VfL und sicherte seinen Farben somit den doppelten Punktgewinn. „Das sind ganz, ganz wichtige Punkte nach zuletzt drei Niederlagen. Für uns war das ein richtungsweisendes Spiel und wir können nun deutlich entspannter nach Coburg fahren“, freut sich Pfannenschmidt über den Sieg und blickt gleich auf die nächste Partie am Samstag in Coburg.

VfL: Mahncke, Dresrüsse; Brand (3), Kress (4/2), Tubic (3), Pröhl (2), Konitz (5), König (1), Bergner, Waldhof, Gaubatz (8), Bornemann (n.e.), Mestrum (1), Stefan (1), Toromanovic (1).

TVH: Schomburg (bei einem Siebenmeter), Weber; Knorz (n.e.), Sklenak (6), Lambrecht, Rompf (2), Zörb (1), Fernandes (4), Johansson (6), Stegefelt (6), Mubenzem, Hahn (2), Zintel (1/1), Klein.

Siebenmeter: 3/2 – 4/2 (Mestrum scheitert an Weber – Hahn an die Latte, Zintel scheitert an Mahncke).

Zeitstrafen: 14 – 8 (Tubic 3x, Pröhl, König, Stefan, Toromanovic – Lambrecht, Zörb, Johansson, Mubenzem).

Schiedsrichter: Jannik Otto und Raphael Pieper.

Zuschauer: 815 in der Arena am Ischeland.

sportstimme

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